Was sich geändert hat.

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Was sich geändert hat.

Hat sich etwas geändert? Nichts hat sich geändert!

Wenn man den Blick an der Jahres- Jahrzehnt- und Jahrhundertreihe der Geschichte entlanglaufen läßt, dann stellt man ganz schnell fest, dass die Bilder, die dem Auge des Betrachter entgegenspringen, stets die gleichen sind.
Sie zeigen stets die Freude in den Gesichtern der aktiv handelnden Personen über die Momente, in denen sie anderen Geschöpfen irgendein Leid antun … die Momente, in denen sie andere Menschen, andere Geschöpfe Gottes beleidigen, quälen, foltern und aufs tiefste verletzen, ja sogar töten … die Momente in denen sie Frauen schänden oder Kinder quälen.
Und das alles und häufig im Schutze irgendwelcher Unformen.
Die Perversion der Charaktere triumphiert dann im dokumentieren der Untaten in Bild und Ton. Man wird das Gefühl nicht los, dass den Peinigern, den Untieren dabei einer abgeht.
Dabei ist es auch ganz gleich, welches Emblem zu den Geschehenszeiten über den Ereignissen prangt – ob es Kreuze mit oder ohne Haken sind, ob die Kreuze in rot oder weiss oder Eisern und in Balkenform daherkommen, ob sie einen halben Mond oder die rotglühende Sonne symbolisieren, ob es wechselnde Farben oder Sterne und Streifen sind die irgendwo im Weltenwind flattern – darunter spielen sich meist die gleichen grausigen Dinge ab, die die Täter oder Dulder dann auch noch als einzigartig oder gar heilig beschwören. Daran hat sich und daran wird sich nichts ändern.
Was durch die Zeiten einer permanenten Wandlung unterzogen wird, das ist die Farbe und der Zuschnitt der Uniformen – der Uniformen, die in jedem System offenbar als Freibrief für jederart Tun angesehen werden.
In allen Regentschaften dürfen Uniformträger scheinbar machen was sie wollen, ohne dass sie eine Strafe dafür zu erwarten haben.
Die Bilder von Uniformierten in schwarzem Tuch, die, und deren Tun, momentan die Gazetten füllt, und die zeigen wie Menschen in unserem Staatsgebilde gequält und aufs Übelste drangsaliert werden … ich kann mir nicht helfen – die könnten doch glatt aus einer deutschen Zeit von vor 1945 stammen … ich kann diese Untiere in Schwarz einfach nicht auseinanderhalten.© ee 

 

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3 Gedanken zu “Was sich geändert hat.

  1. Beim Anblick der Untiere in Schwarz habe ich stets das beklemmende Gefühl, dass die vergangenen gut achtzig Jahre der Geschichte beiseite gefegt werden… Immer öfter. Immer schneller…

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