Zum Tage.

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I ch kann dem Treiben der Menschen nichts abgewinnen
die schon am Tage des Totengedenken
auf Strassen und Plätzen
mit ihrem Rummel um Weihnacht‘ beginnen.

Da kringelt sich dann Völlerei um Gedudel
wie italjenische Soß‘ um gedrehete Nudel –
da hat doch niemand den Sinn von Christnacht im Sinn,
weil jeder tief steckt im Konsumesrausch drin.

Da klingen dann nirgendwo weihnachtlich‘ Glocken –
zumindest sind sie zumeist nicht zu hören –
es ist nur der Tand mit seinem Verlocken,
der ständig versucht die Leut‘ zu betören.

Und des Schöpfers erdliche Dienerarmee
scheint ihre Bestimmung gar oft zu vergessen –
sie tändelt frei mit, ob zu Land, ob auf See
als sei sie vom höfischen Teufel besessen …

© ee

Ewald Eden2016-11-22

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One Comment on “Zum Tage.

  1. Der Schöpfer ist doch längst passé, gehuldigt wird dem Gotte Mammon, auch die Kuttenträger/innen und Betschwestern zählen seit langem schon zu seiner treuesten Gefolgsschaft.

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