Ein Juwel in Sack und Asche . . .

.

Ein Juwel in Sack und Asche . . .

N un haben es die Verantwortlichen – und alle anderen natürlich auch –  aus ministeriellem Mund bestätigt bekommen, was Klara oder Otto „Normal“ immer schon wußten: Das Institut für Vogelforschung – die „Vogelwarte Helgoland“ – mit seinem Hauptsitz in Rüstersiel, ist ein „Juwel“. Es gehört nach Aussage des Ministers zu den Stärken der niedersächsischen  Forschungslandschaft.

Juwelen verbuddelt man aber normalerweise nicht auf dem Schuttplatz. Man präsentiert sie in einem wunderschönen Rahmen – jedermann zur Freude. Dieses Denken scheint aber im Wassergraben des „Rüstersieler Fort“ zuviel unbekömmliche Flüssig-keit geschluckt zu haben. Anders kann ich mir das unschöne Drumherum nicht erklären. Oder will man im Elfenbeinturm der Vogelforschung nicht von den freilebenden Vettern der Studienobjekte gestört werden? Ich – und sicherlich nicht nur ich – habe mir eigentlich im Dele-Park um das Fort ab und zu eine ordnende Hand und mehr Leben vorgestellt. Es wäre wünschenswert, wenn die – eigentlich dem Wohl der Bürger verpflichteten – Spitzen der Verwaltung, auch mal ohne die Stablaterne eines Ministerbesuches den Weg in diese grüne Öde finden würden.

©ee

.

Über https://christinvonmargenburg.wordpress.com/https://christinvonmargenburg.wordpress.com/"In einem Augenblick gewährt die Liebe, was Mühen kaum in langer Zeit erreicht." Johann Wolfgang von Goethe