Ausgelöscht . . .

Ausgelöscht . . .

Chr.v. M.

I ch stehe am Wasser
schau über die Weiten
von irgendwoher
rührt ein Sehnen mich an

der Morgen wird blasser
ich möcht’ ihn begleiten
doch frag’ ich mich
wo komm’ am Ende ich an

die Wellen tragen
blutige Kronen
das Rauschen der Wogen
ist mit Schreien vermischt

ich fühle mich endlos
unendlich betrogen
ich fühle wie
mein Sehnen erlischt

ich sehe wie sich der Himmel erhebt
und alles beginnt sich zu drehen
erkenne daß Gottes Sohn in mir lebt
und kann ihn mit fröhlichem Herzen sehen.

© ee

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