Der Bettler und sein Hund.

Der Bettler und sein Hund.

Er hat die Hand auf seiner Flanke
spürt Wärme durch sein struppig Fell
mit jedem Herzschlag kommt ein Danke
mal ganz still – mal mit Gebell

Er fühlet seiner Augen Lächeln
und mag es noch so finster sein
als wenn sie ihm das Glück zufächeln
gepackt in puren Sonnenschein

Er lebt mit ihm des Lebens Tage
begleitet ihn auf Schritt und Tritt
auf manche ungelöste Frage
teilt er ihm stumm die Antwort mit

Ob nächtens unter kalten Brücken
oder im Feld – mit Stroh bedeckt
wärmt er ihm seinen steifen Rücken
ihm die klammen Hände leckt

Sie teilen sich die karge Speise
mal heißen Speck – mal trocken Brot
sie werden langsam alt und greise
und kälter wird des Lebens Not

So geh’n sie weiter durch die Zeit
suchen Herzen die sie kennen
und irgendwann ist es soweit
da wird der Herr das Ziel benennen

©ee

5 Gedanken zu “Der Bettler und sein Hund.

  1. Oh ja, ich habe aber mittlerweile die Befürchtung, dass „der Herr“ hier nicht mehr lange solchem Treiben zusehen wird. Dann heißt es „Gnade uns Gott!“, und ein „Gemeinsam sind wir stark“ wird sich in sehr ungewohnter Weise multikulturell unterstützt den Weg bahnen. Wieviele Waffen benötigt man um „Hungernde mehrerer Nationen“ weiterhin klein zu halten? ;-(

    • Die es hier auf diese Weise treibenden haben schon lange ihren Kredit verspielt, so daß es nur eine Frage der Zeit ist bis sich die Hölle auftut um des Lucifers Brut heimzuholen …

      • Hallo, sehe ich auch so, nur bislang glaubt es mir noch niemand. ;-( Ich hatte wenigstens noch mit 28 eine militärische Grundausbildung absolviert, nur um zu wissen wovor man sich hüten muß. LG Michael

    • Die in dem Text ‚gemalte‘ Situation ist nur eine Reflexion der vielen Geschehnisse die auf meinem ‚Jakobsweg‘ meinen Weg kreuzten …

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