Blutiger Wind . . .

Blutiger Wind . . .

Blutiger Wind weht über die Welt –
netzt rötlich die Gaben der Schöpfung,
Gotteskinder bezahlen viel Geld –
fürs Betrachten der Vernichtung.

Man spürt den eisigen Atem –
mit Flammen geschwängert, ganz heiß,
man kann es gar nicht erwarten –
daß man um die Zielorte weiß.

Man genießt das grausige Gruseln –
das einem den Rücken hochläuft,
genießt das emsige Wuseln –
wenn jemand im Blut wird ersäuft.

Was ist in die Menschheit gefahren –
daß sie sich an Unrecht erfreut,
was soll dieses schlimme Gebaren –
es stärkt die honorigen Leut’.

Die Leute, die bangen um Pfründe –
die Leute, die bangen um Macht,
die Leute, die schreckt keine Sünde –
selbst dann nicht, wenn Teufel laut lacht.

© ee

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