De Wind

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De Wind.

D e Wulken suusen an d’ Himmelsteld
de Störm fleut as Butschers
so dwarß dör de Welt
he deit sükk nich kehrn
an Regel un Recht
he näämt sükk dat so
as de Hergott dat sächt

deit Boomen woll brääken
schuvvt Woater tohoop
lett Füürstriepens trekken
bringt Möahlens in Loop
moal strikkt he heel sinnich
as wenn Engels us eit
krüselt woll innich

dör Rüschen un Reid
he deit ok woll singen
van hoch bit ganz deep
kann Gedankens us brengen
as wenn us well reep
versteckt sükk in Böömen
verkruppt sükk in Lokken
is selten an dröömen

un foaker an d’ koaken
fäächt he över de Grund
mit düchdich Gebruus
denn wääs man heel blied
wenn du büst in Huus.

© ee

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