Zeichen der Vergänglichkeit.

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Zeichen der Vergänglichkeit.

D ie Weben schweben im lichten Geäst.
Nächtens von Spinnen gesponnen –

und wieder zerronnen,
wenn der Raureif die morgendlich Bühne verlässt.

Der Sommer flieht seinen sommerlich Tagen,
der Herbst trägt ein frühherbstlich’ buntes Gewand –

Mensch sollte es tun und sollte sich fragen,
ob er sich bewusst, was im Sommer er fand.

So wie das Gespinst dort zwischen den Zweigen
ist alles vergänglich, was Leben angeht

er sollte mit Demut im Herzen sich neigen
und fragen was wird, wenn Zeitlauf verweht.

©ee

Über https://christinvonmargenburg.wordpress.com/https://christinvonmargenburg.wordpress.com/"In einem Augenblick gewährt die Liebe, was Mühen kaum in langer Zeit erreicht." Johann Wolfgang von Goethe