Herbstmorgen.

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Herbstmorgen

D er Himmel zeigt die erste Röte –
verschämt noch und erst zögerlich
ein Vogel zwitschert gleich ’ner Flöte
es klingt verhalten heimatlich

Tautropfen blinken tausendfach
Sind wie das Heer der Sterne
wohl in dem grünen Blätterdach.
in armesweiter Ferne

Der Nebel steigt in breiten Bahnen –
aus tiefen Schluchten licht empor
das sind des Nachtgeist’s Heeresfahnen
sie streben zu des Himmels Tor.

Sie ziehen auf zur letzten Schlacht
bis sie ermattet fliehen
und weichen dann der Sonne Macht
die sie friedlich läßt des Weges ziehen.

©ee

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