Herbststurm . . .

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Herbststurm . . .

D er Himmel zieht kräftig die Stirne kraus –
der Unmut trübt ihm schier den Blick.

Er schickt den Sturm mit viel Gebraus –
zieht seine schützend’ Hand zurück.

In kahler Bäume Zweiggeäst
streicht er des Windes Töne –

das Meer, es wird im Kopf ganz irr –
schickt seiner Wellen Söhne.

Die gehen mächtig ins Geschirr –
und rollen mit Gedröhne.

Die Wolken fangen an zu weinen –
Tränen schleiern ihr Gesicht,

die Sonne sitzt im All zu greinen –
und geizt mit ihrem Sonnenlicht.

Natur ist in sich reingekrochen –
sie wartet ab in ihrer Hütte,

sie schläft die langen Winterwochen –
bis der Frühling kommt –

mit leisem Schritte.

© ee

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