Die Zeit

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Die Zeit.

T räge verrinnen die Minuten
in der Wand der Nacht
ich fleh’ die Zeit
sich doch zu sputen

und was macht sie –
sie lacht

kaum das die Minuten in der Zeit erscheinen
noch glänzend vom Gebären
hört man schon ihr Abschiedsweinen
wer mag das bleiben
ihnen wehren

die Zeit ist es die unerbittlich
nach neuer Nahrung schreit

die Zeit ist es
die grausam sittlich
sich von der Gegenwart befreit

die Zeit ist es
die Zukunft fordert
und die Vergangenheit begräbt

sie stets neue Minuten ordert
damit sie als Zeit

Zeit überlebt

© ee

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