Tiedverteer’n …

Tiedverteer’n …
De Tied verteerd de Tied
dat Nu dat wacht up d’ Lääven.
dat Güstern teekend Teeken
nich kroakich, nich stopperich
un stoadich noa vöörn
de Kring schlutt sükk
dicht bi – man kann d’ hörn
un so, dat he sük wäär öäpnen kann
anners keem man in d’ Lääven
doch nargenswons an
anners wüür dat doch ni nich
een „disse Tied“ gääven
un in Mörgen, dor wüür de Tokunft nich lääven.
 © ee
Zeitverschlingung …

Die Zeit verschlingt Zeit
und Gegenwart ist zum Leben bereit.
Vergangenheit setzt ihre Zeichen –
nicht hindernd, nicht störend,
doch auch niemals weichend.
Ein Ring schließt sich,
damit er sich öffnen kann –
sonst käm‘ man im Dasein doch nirgendwo an,
sonst würd‘ es doch niemals ein Heute geben,
und im Morgen,
da würde die Zukunft nicht leben


 © ee

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