över de Kant

im Herzen
den Dialekt bewahrt
aus Kindheitstagen
der auf der Zunge lag
vor vielen Jahren.© Chr.v.M.

in de Harten
d’r en Seggwiesen bewahren
ut de Kinnertied
de up de Tunge ligg
vör mennig Jahren.© Chr.v.M.

Ik segg`s glieks vörweg: jelesen, jelacht, für good befunden, jekloot! Is also nich uf minen Mist jewachsen.
Aber jenau so und nich anners isses!!!!

– Die norddeutsche Nationalflagge ist der Feudel.
– Die weißen Tauben sind Möwen.
– Für den Norddeutschen zählt alles südlich des Harzes zu Bayern und alles nördlich von Pinneberg zu Dänemark.
– Der Norddeutsche differenziert zwischen Schlickwatt, Mischwatt, Sandwatt und Bringt-dat-Watt.
– Der norddeutsche Gruß lautet “Moin!“, denn “Moin-Moin” ist schon Gesabbel.
– Die korrekte Antwort auf “Moin-Moin” heißt “Moin“.
– “Moin” bedeutet: “Guten Morgen, guten Tag, Mahlzeit, N’abend, auch hier?, wie geht’s?”
– Montags reicht als Antwort auf “Moin” mitunter auch ein einfaches “Fresse!!!“.
– “Klei mi an’n mors” bedeutet: “LmaA, du mich auch, ist mir egal, mach’ was du willst“.
– “Schietwedder” fängt bei Windstärke 12 an.
– Regen ist erst, wenn die Heringe auf Augenhöhe vorbeischwimmen.
– Sturm ist erst, wenn die Schafe keine Locken mehr haben.
– Der Wind kommt immer von vorne.
– Gegenwind formt den Charakter.
– Wenn Orkan angesagt ist, dann nennt der Norddeutsche das “büschn Wind“.
– An der Küste regnet es nicht. Das ist nur feuchte Luft!
– Das norddeutsche “Jo” ist ein vollständiger Satz mit Subjekt, Prädikat und Objekt. Punkt!
– “Fischkopp” ist keine Mahlzeit, sondern die Bezeichnung für die Einheimischen.
– Die Liebeserklärung auf Norddeutsch lautet: “Du bist mir nicht ganz unsympatisch.”
– Man muss einen Norddeutschen nicht alle sechs Monate an eine noch zu erledigende Tätigkeit erinnern: Er hat kein Alzheimer; er überlegt noch!
– Bölkstoff ist Öl für’s Gehirn!
– Wenn ein norddeutscher Handwerker “Oha!” sagt, dann lässt es sich meistens noch reparieren. Sagt er dagegen “Ohaua-haua-ha“, dann wird’s richtig teuer.
– Ümmer suutje blieven, ja nix överdrievn.
– Der Norddeutsche ist lieber arm, aber er selbst, anstatt reich und austauschbar!
– Nirgends strahlt der Himmel so schön grau wie in Norddeutschland.
– Wenn ein Norddeutscher vor Begeisterung total ausrastet, dann äußert sich das in einem gebrummelten “Jo!“.
– “Waat dat watt?” “Dat waat watt!” ist kein Entengeschnatter, sondern ein typisch norddeutsches Gespäch.
– Hochdynamische, norddeutsche Diskussionen verlaufen ungefähr so: “Und sonst?” (Pause) “Und du?” (Pause) “Ich?” (Pause) “Ja!” (Schweigen).
– Der Norddeutsche sagt genauso viel wie Hessen, Rheinländer, Sachsen usw., aber mit wesentlich weniger Worten.
– Viele Norddeutsche sprechen mindestens zwei Sprachen: Einerseits Platt und andererseits fließend Ironisch mit sarkastischem Akzent.
– Krabbenpulen kann man nicht lernen; das steckt in den Genen!
– Der echte Fischkopp kann dat Meer riechen, auch im Binnenland und 180km gegen de Wind.
– Immer dann, wenn de Küche ausgefegt worden ist, gibt’s Labskaus!

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