Sehnsucht.

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Sehnsucht.

D er Wind – er weht von Norden
und ist doch gar nicht rauh.
Er zeichnet Geistgestalten
in des Novembers Grau.

Die Luft – sie riecht nach Ferne,
Gedanken brechen los –
sie wandern über Sterne –
benutzen sie als Floß.

Und dann – an fremden Ufern,
so neu und doch vertraut –
hört man von stillen Rufern,
kommt her zu uns und schaut.

Sobald wir uns dann wagen
in diese Sehnsuchtswelt,
sind plötzlich wir getragen
hoch über Sund und Belt!

©ee

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