Sich selber spüren.

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Ein kurzes Verhalten der flüchtig Gedanken …

Sich selber spüren…

E in kurzes Verhalten der flüchtig’ Gedanken,
Hand greift nach Schatten der gar nicht mehr da.
Die Seele gerät in schlingerndes Schwanken –
sie schlägt Kapriolen – macht Kopfstand sogar

Die Augen schleiert ein blitzender Nebel.
Die Ohren trübt ein singender Ton.
Die Stimme stummt ein drückender Knebel –
Gefühle werden Bilder – die kennt man lang schon.

Da hilft nur ein kräftiges heftiges Rucken –
Da hilft nur ein schütteln des eigenen Ich.
Nach einem kurzen schmerzhaften Zucken
erkennst du das Leben – und fühlst endlich dich.

© ee

Über https://christinvonmargenburg.wordpress.com/https://christinvonmargenburg.wordpress.com/"In einem Augenblick gewährt die Liebe, was Mühen kaum in langer Zeit erreicht." Johann Wolfgang von Goethe