Die fliehende Nacht.

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Die fliehende Nacht.

M orgenluft und Frühlingsahnen –
Licht wie duftender Jasmin,
fällt in zitternd lichten Bahnen –
läßt Fühlen durch die Lüfte zieh’n.

Hier und da von Hauses Dächern,
oder aus dem Zweiggeäst,
weht’ wie Kühl’ von zarten Fächern
ein Tönen, das uns hoffen läßt.

Des neuen Tages erste Grüße
dringen in das lauschend Ohr –
gefüllt mit himmlischleichter Süße,
führen sie das Morgen vor.

©ee

Über https://christinvonmargenburg.wordpress.com/https://christinvonmargenburg.wordpress.com/"In einem Augenblick gewährt die Liebe, was Mühen kaum in langer Zeit erreicht." Johann Wolfgang von Goethe