Ich horchte und suchte…

Ich horchte und suchte…

Ich horchte und suchte den Pulsschlag der Zeit.
Ich konnt’ ihn nicht fühlen – die Welt war zu laut.
Sie war für alles und jedes bereit –
wußt’ aber nicht wie man erfrorene Seelen auftaut.

Sie folgt’ nur dem Rhythmus von Geld und von Macht,
alles andere schlug sie in Scherben.
Sie gönnte sich nicht mal die Ruhe der Nacht –
eilte ständig ins eig’ne Verderben.

Ich hab’ es gedacht und ich hab’ es gewagt –
ich bin einfach stehen geblieben.
Plötzlich sah ich dass Welt schlicht versagt,
weil Mensch seine Gier übertrieben.

© ee

Über https://christinvonmargenburg.wordpress.com/https://christinvonmargenburg.wordpress.com/"In einem Augenblick gewährt die Liebe, was Mühen kaum in langer Zeit erreicht." Johann Wolfgang von Goethe