Früh am Morgen.

https://pixabay.com/de/

D ie Sonne liegt noch in der Koje,
den Morgen wieget See’es Gang –
liegt noch vertäut an Nachtens Boje,
mitten im Grün von Meeres Tang.

Die Fische in der Wasserwelt,
sie schlängeln sich durch Tiefes Gründe –
der Himmel spannt sich wie ein Zelt
über menschbedroht’ Natures Pfründe.

Das schillernde der Wellen Kämme,
das irisierend’ Meeres Grün
durchbricht mit Macht des Fühlens Dämme
und läßt die schönsten Träume blüh’n.

Wenn der Morgen dann die Anker lichtet,
nimmt Kurs, auf in den Tag hinein –
die Bläue dann die Stunden schichtet
hoch auf, in Taggestirnes golden’ Schein.

© ee

Werbeanzeigen
%d Bloggern gefällt das: