Jakob

Jakob

J akob äugt nach allen Seiten –
tief in die Tief’ – hoch in die Höh’ –
all’ was ihm dräut äugt er beizeiten,
sogar die hüpfend’ Vogelflöh’.

Nichts macht ihn flüchten,
nichts ihn verschreckt –
in seinen Süchten Leben steckt.

Das Auge spiegelt dunkles Wissen,
das Gefieder Schiefers Grau –
Welt sollt’ dies’ Wesen niemals missen,
wie Sonne nicht den Sonnentau.

Mensch sollt’ es hegen
und es pflegen –
sollt’ ihm auch mal zu Diensten sein –

nur so bewahrt er Schöpfers Segen
und schleift so manchen Wegesstei
n.

© ee

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