Nacht am Strand.

Nacht am Strand.

I ch höre den Nachtwind leise grüßen –
Ich fühle wie das Meer mich lockt,
der Sand flieht unter meinen Füßen –
während Neptun auf den Wellen hockt.

Das Mondlicht tanzt auf den Kämmen der Wogen,
das Wasser spielt am Dünenrand.
Es scheint, das Leben hat mich betrogen,
ums Glück, das ich hier auf der Insel einst fand.

Ich suche jetzt die vergangenen Jahre,
vermisse die Wärme – entbehre das Glück.
Das Schicksal gibt mir am Ende das Wahre –
gibt mir die einzige Liebe zurück.

Ich lausche auf der Sterne Sagen,
der Himmel flüstert es mir zu.
Die Wolken meine Sehnsucht tragen –
denn wo sie sind, da bist auch du.

Ich spüre deiner Seele Fühlen –
Bist du auch weit, weit von mir weg,
ich muß mein Dich begehren kühlen,
sonst sterbe ich an diesem Fleck.

© ee

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