Hinter dem Horizont.

D er Strich am Ende des Blickes,
wo Himmel und Erde sich trennen,
ist Lebensschnur so manch’ Geschickes –
Mensch ist so frei, es Kimm zu nennen.

Längs des Strich’s zieh’n Silhouetten,
wie Schattenspiel von Künstlerhand,
wie märchenhafte Chambrier‘
kommt so manches Bild daher.

Die Zeit, wo Rauchesfahnen zogen
ist längst vorbei, die ist nicht mehr –
doch heute wird auch hier gelogen,
mit „Rauchfrei“ sei das weite Meer.

Mensch hat die Technik so gedrehet,
das Menschens Auge nicht mehr sieht,
wo Gift über das Meer hinwehet –
und Leben dann von dannen zieht.

© ee

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