nicht zu erfassen.

w indgefüttert
der atem des lebens
schub bereit für alle ängste

wo sind die verträumten
kosewörter für heimat geblieben
schimpftiraden zwischen
fallengelassenen hoffnungen
vor empfindlichem mißverstehen

nicht zu erfassen

diese not, diese armut, dieses elend
ihre und unsere traurigkeit
und bis der schnee
auf die felder fällt
ist es nicht weit

nebelgedrungen
setzt sich der tag mit mir
hilflos erstarrt auf das land.

© Chr.v.M.

Über https://christinvonmargenburg.wordpress.com/https://christinvonmargenburg.wordpress.com/"In einem Augenblick gewährt die Liebe, was Mühen kaum in langer Zeit erreicht." Johann Wolfgang von Goethe