„Very old Englisch“?

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„Very old Englisch“?

… neee, einfach nur reine Verlustangst ist es, von der die Londoner Unterhausabgeordneten getrieben werden und aus der heraus sie auch fast jede Contenance verlieren.

So wie sich das Verhalten, die ordinaire Aufgeregtheit der britischen „Unterhäusler“ momentan präsentiert, das hat wenig oder gar nichts mehr mit dem oftmals wohltuendem, manchmal stoisch und eingetrocknet wirkendem „very old Engisch“ Bild, wie es sich über Jahrhunderte auf der britischen Insel heimisch fühlte, gemein.

Das Weltuntergangsgetöse, sowie das Geplärre über den angeblich drohenden Verlust der britischen parlamentarischen Demokratie, das von einem Teil der Mitglieder des „unteren Hauses“ propagiert wird, ist doch von Anbeginn der EU-Austrittskampagne nur eines, nämlich lächerlich und kindisch geprägt, und zugleich gejagt von der Angst um den Verlust ihrer staatlichen Alimentierung.

Es entbehrt doch überdies jeder nachvollziehbaren Grundlage. Im 47er Jahr der Nachweltkriegszeit hat doch die gleiche Maßnahme eines klugen und weitsichtigen britischen Premiers der parlamentarischen Demokratie von Jenseits des Ärmelkanals nicht im Mindesten geschadet.

Denn eines ist doch sicher wie das Amen in den christlichen Kirchen – durch eine zeitnahe Neuwahl würde – ebenso wie in Berlin – vielen Parlamentarierhintern die bequeme Sitzfläche unter eben diesen weggezogen werden.

© ee

ewaldeden2019-08-30

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