nicht zu erfassen.

windgefüttert
der atem des herbstes
schub bereit für alle ängste
wo sind die verträumten
kosewörter für heimat geblieben

schimpftiraden zwischen
fallengelassenenen hoffnungen
vor empfindlichem mißverstehen
nicht zu erfassen
diese not hier, dieses elend

ihre und unsere
traurigkeit
und bis der schnee
auf die felder fällt
ist es nicht weit

nebelgedrungen
setzt sich der tag
mit mir
hilflos erstarrt
auf das land.

© Chr.v.M.

Bild von Caro Sodar auf Pixabay

Über https://christinvonmargenburg.wordpress.com/https://christinvonmargenburg.wordpress.com/"In einem Augenblick gewährt die Liebe, was Mühen kaum in langer Zeit erreicht." Johann Wolfgang von Goethe