ein Staunen.

ein Staunen.

wenn der nebel sinkt tief in die wälder
und das grau die stämme umschlingt,
drängt sich kalt über weite felder
uns der herbst, der sein totenlied singt.

wehen töne durch leere bäume,
glitzern winterlich weiße träume,
legt sich raunen über das land,
und ein staunen, durch gottes hand.

wenn schnee schmilzt, eis bricht,
neu das grün sich zeigt im erwachen,
dein gesicht erhellt, mir ein lachen.
allen blütenreich im neuen licht

frisch erschaffen sein frühlingsgedicht.

© Chr.v.M.

Über https://christinvonmargenburg.wordpress.com/https://christinvonmargenburg.wordpress.com/"In einem Augenblick gewährt die Liebe, was Mühen kaum in langer Zeit erreicht." Johann Wolfgang von Goethe