Wir eilen durch’s Leben….

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Wir eilen durch’s Leben….
ohn’ Rasten und Ruh’n,
als hätten wir ausser Hasten
nichts and’res zu tun.

Wir seh’n nicht die Schätze die uns begleiten –
wir seh’n nur Gewetze und endloses Streiten.
Endloses streiten um Macht und um Geld,
als w
är es das einzige Gut in der Welt.

Man scheut dabei nicht blutige Hände –
kein Opfer zu groß für die geldige Gier –
es können nicht hindern selbst himmelhoch Wände
das gnadenlos mordende Menschengetier.

Sie benennen sich selbst als selbstlose Retter
die abwenden wollen jeglich’ Gefahr,
dabei sind sie nur schlagende Ungewetter,
die schlimmer noch wüten
als es je zuvor war.

Die Schneisen die sie in die Welten geschlagen
mit flammendem Schwert
und mit blitzendem Tod
die werden lang’ zeugen von unmenschlich Plagen
und darbendem Leben in bitterster Not.

Und über allem wehen die Zeichen,
die künden sollen von friedvollem Sein –
doch kennen die, die sie führen
kein Herzerweichen,
weil ihre Seelen so hart wie verkarsteter Stein.

© ee

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