Morgens fünf Uhr zweiunddreißig

M orgens fünf Uhr zweiunddreißig
die Nacht hat sich
schon leise davon geschlichen
weil sie das Licht das Tages scheut

bis auf kleine Reste
ist das Dunkel gewichen
die werden jetzt von der Helle verbläut

ein Sonnenstrahl schaut keck
über die Kante der Erde
seine Nasenspitze ist noch ganz rot

er fragt sich
wie wohl das Heute werde
vom Frühstück
bis hin zum Abendbrot

mit klammen Fingern
erklimmt er den Himmel
richtet es sich komodich dort ein
und reitet auf seinem Feuerschimmel

fröhlich in die Zeit hinein.

© ee

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