Tagbeginn…

Die Sonne bricht durch dunkle Wolken,

sie bahnt sich krachend ihren Weg –
ihr Strahlen schmeckt
wie Sahne, frisch gemolken,
nach der Katze sich die Schnute schleckt.

Mit den Enden ihrer Lichtefinger
berührt sie was im Weg ’rumliegt,
ob’s dicke oder krumme Dinger
die jemand g’rad gerade biegt.

Sie teilt in ihrem hellen Wahn
nicht ein in Gutes oder schlecht –
sie zieht gemächlich ihre Bahn
und macht es damit allen recht.

©ee

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