Regentage.

Der Regen rinnt in Rinnes Salen,
im Morgenlicht dem feuchtig kahlen.
Es scheint wie silberblankes Weinen,
das sehnend hofft auf Sonnes Scheinen.

Es prägt der Welten nasses Bild –
mit still Bedacht und ohn’ viel Wild –
doch kaum dass Himmels Glut erwacht,
schickt seine Strahlen auf die Erde –

hat sich das Trüb’ davongemacht,
auf dass der Tag ein schöner werde.

©ee