Vorbei ist die Jugendzeit . . .

Vorbei ist die Jugendzeit . . .

Gefühle rinnen durch die Zeit
wie Saft durch Baumes Rinde –
das Leben streckt die Flügel weit,
getragen wohl vom Winde.

Zweig und Blatt am Lebensbaum –
genährt von starken Wurzeln –
recken sich in Zeit und Raum,
lassen die Jahre purzeln.

Junges Blut und junges Holz
mit Haut wie Alabaster –
ist man auf sich mächtig Stolz,
blickt scheel auf alten Knaster.

Nach hin und her der Lebensjahre
wirst morgens du erwachen –
denkst bestürzt – oh Gott bewahre,
was willst du mit mir machen.

Langsam fängt’s dir an zu dämmern,
du bleibst auch nicht ewig jung –
die Zeit beginnt ihr Bild zu hämmern,
packt alles in Erinnerung.

Hast du dich dann leicht gefangen
kommt es dir natürlich vor –
du schaust den Weg den du gegangen –
und siehst die Jugend vor dem Tor.

Dreh dich in die neue Richtung,
schau nach vorn und blick’ zurück –
laß dem Gefühl ein bißchen Dichtung,
denn Wahrheit allein sprengt alles Glück.

©ee

2 Gedanken zu “Vorbei ist die Jugendzeit . . .

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