Wenn es dunkel wird.

Wenn es dunkel wird


Spanne meine Schwingen aus
fliege über Fluss und Heide,
über Dörfer, wo manch Haus
Obdach ward für Leid und Freude.

Fliege bis zu dir im Dunkel,
über mir der Sterne Pracht,
bis ich in der Lichter Funkeln
schon dein Haus hab ausgemacht.

Steh ganz still zu deinen Füßen,
streichle deine Stirn so heiß.
Sag, wer sollt‘ wohl sonst dich grüßen,
außer mir – ich weiß – ich weiß.

Schlaf nur, werd‘ ganz still hier bleiben.
schau grad‘ an dein lieb‘ Gesicht.
Träume sanft vor’m Fenster treiben.
Ich bleib‘ bei dir – verlass dich nicht.

©Gertrud E.


Gertrud Everding

das besondere Gedicht

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