Lerchenlied.

Spürst du den Frühlingswind?

Mit sachten Händen weckt er nun die Blumen,
ruft Anemonen an der Sonne warmes Licht.
Huscht durch den Garten, neckt die Vögel,
mit leisem Lachen streichelt er die Felder.

Vergessen ist des Winters hartes Weh.

So fass auch du nun Mut.
Beginn dein Lerchenlied von Hoffnung voll;
ob auch von Tränen rau
noch deine Kehle dir den Dienst versagt.

Wirf ab, was dich bedrückt!

Weißt du denn nicht mehr, dass du fliegen kannst?
Wag es doch einmal noch!

Sing Lerche, schwing dich in des Himmels Blau –
Und jubelnd grüßt er dich, der Frühlingswind.

Gertrud Everding
©Gertrud E.

das besondere Gedicht

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