Neues Werden …

Neues Werden …

Durch die morgendlich’ laue Linde –
durch das schwächelnd’ Nachtesdunkel –
wehen zartverlockend’ Winde –
schwebet flüsternd’ Elfgemunkel.

Es säuselt durch der Bäume Kronen,
es streichet um der Dächer First –
es weiß, wo uns’re Träume wohnen,
macht, dass Natur vor Freude birst.

Mit leisem Knacken recken Zweige
ihre Spitzen in des Himmels Licht –
es dränget mich, dass ich mich neige –
bekenne, dass ich nur ein Wicht –

bloß Teil der wundervollen Welten,
bloß Randfigur im Lauf der Zeit –
und sollte es denn einmal gelten,
dann bin ich zum Verzicht bereit.

ee ©

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