Mehr brauch ich nicht

Mehr brauch ich nicht.

Mein Haus steht auf der Heide,
umtost von Sturm und Not,
doch drinnen in dem Häuschen
da gibt es gutes Brot.

Und wenn die Wetter brüllen,
so warte ich auf dich.
Nimm mich in deine Arme,
was and’res brauch ich nicht.

Gemeinsam wir dann schauen
durchs Fenster in die Welt.
Du, mein einzig Geliebter,
wie mir doch das gefällt!

Fühl mich bei dir geborgen,
wir trotzen allem Leid.
Um uns die Blitze drohen,
für uns steht still die Zeit.

Es kam ein heller Morgen,
ins Weite ging der Blick,
da sind wir fortgezogen
ins Glück.

Gertrud Everding
©Gertrud E.

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