Hoffnung

Hoffnung.

O Traum, du Traum von Seligkeit und Glück,
warum bist du so jäh zergangen?
In blaue Ferne schweifte froh mein Blick,
nun hält die Finsternis mich fest umfangen.

Und schien doch Ahnung oft von dunkler Tage Tränen,
mir auch im frohen Lachen schon verborgen. –
Sag mir, wie lang währt nun das Sehnen,
wie lang die todesbangen Sorgen? –

Nur nicht zerbrechen, nicht verzagen,
die Sonne kehrt nach Sturm und Wolken doch dir wieder;
und du singst, wie in einst so lichten Tagen,
der Lerche gleich, zum Himmel schwingend, Jubellieder.

Gertrud Everding
©Gertrud E.

Ein Gedanke zu “Hoffnung

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