Wilde See.

Wilde See

Wir fahren über die wilde See
Du und ich in einem winzigen Boot.
Solange ich deine Augen seh,
fürchte ich weder Sturm noch Tod.

Da kann ich rudern mit aller Kraft,
da lache ich über die Wellen.
Da weiß ich, dass ich es mit dir schaff,
dass wir nicht am Riffe zerschellen.

Doch fahren wir über das wilde Meer
und du lässt mich im Boot dann zurück,
dann gibt es für mich keine Wiederkehr.
Ich finde im Hafen kein Glück.

Verloren irre ich durch die Stadt,
such dich auf jedem Platze.
Weh dem, der keinen Menschen hat  –
wie eine verlaufene Katze.

Gertrud Everding
©Gertrud E.

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