a winter morning…

Ein Ast biegt sich,
der Schnee noch am Rutschen,
zwischen schwarzbraunen Zweigen
tönt traurig ein Schluchzen.

So still hier an diesem verschwiegenen Ort
mal vorne links und dann wieder dort,
zerfällt die Stille und wirbelt die Zeit.
Ersehnt wird das Glitzern

des Winterkleids.

© Chr.v.M.

ich bin bei dir …

deine worte geliebter
tanzen wie schneeflocken
fallen mir auf die lippen
und ich flüster
DU

deine weite ist nicht spürbar
ich trage dich bei mir
wie einen schatz
deine gedanken sind mit meinen verflochten
deine liebe ist wie meine

über den hausdächern
schwimmen wolken
blauweiß ist die welt
getupftes im winter
ein wir erfrieren unmöglich

ich liebe dich
so wird es immer sein.
meine tausend gesetzten worte
an dich schweben wie flocken

setzen sich ab
auf unsichtbare landschaften
die doch die unseren sind
ich bin bei dir
und halte das

UNS.

© Chr.v.M.

die BALD – Freude.

Kinder die auf Schlitten fahren,
Schneemänner mit roten Nasen,
Fausthandschuhe, Mütze, Schal
bei der Schneeballschlacht die Wahl,
sich zu ducken, mit – zu-  werfen.

Schlittschuh laufen dabei scherzen,
in den  Schnee zu drücken, Herzen.
Klicken an, die Lichterkette
schließen ab dann eine Wette :
wer beim Eishockey gewinnt .

Freuen uns dann wie ein Kind.

Zünden bald die Kerzen an
und warten auf den Weihnachtsmann !

© Chr.v.M.

*

Ich wünsche meinen Lesern eine schöne Adventzeit,

den Kranken schnelle Genesung, den Einsamen ein Herz das an Sie denkt,

ich wünsche Euch Allen Glück und Liebe .

leise ich.

Morgenschübe.

Morgenschübe.

mit dem staccato
von gähnenden wachlauten
über noch abgedunkelte nachterinnerung
gestolpert

dann die übergabe der töne
durch gekippte fenster
ins morgenlicht
entlassen

brötchen und kaffeduft
umgerührt in die tageserwartung
bis das jetzt den uhrzeiger
von uns weg rückt

als hätte es
das erwachen
eben
nicht gegeben.

© Chr.v.M.

DEZEMBER

DEZEMBER

Unhörbar weißelt der Dezember
die Nebelschwaden im Kalender.
Die Krähen suchen letztes Futter,
Zuhause bäckt nun Keks` die  Mutter.

Der Weihnachtsstern er leuchtet rot,
die Welt nun weiß, sie ist nicht Tod
sie ruhet nur, hält den Atem an,
wir zählen die Tage und hören dann

die Stimme von Herrn Weihnachtsmann.

© Chr.v.M.

Bild von RitaE auf Pixabay