Worthaus der Anbau…

NUN ist es voll
passt nix mehr rein
ich frage mich
WIE kann das sein ?

nun bastel ich mir einen Ausbau
für Worthaus 1 eine weitere B. Seite
das macht nun ordentlich Radau
dort gibt es endlich wieder Weite

das weiter folgen fällt nicht schwer
drum schaut mal hier :
https://worthaus2.wordpress.com/
Ihr könnt dort sehn
Ewald , Gertrud und von mir

Gedichte, Silben und Geschichten
Wir freuen uns auf alle Leser
herzlichst ich wieder am Dichten

Christin

Nur STILLE.

Nur Stille

Es ist ja nichts im Weltenraum –
nur Stille – und ein süßer Traum
von Engelsflügeln strahlendschön.
Nur – hat sie niemand je gesehn.
Mit Deinen Ohren, Menschenkind,
da ist’s – wie nun mal Menschen sind.

Erst wenn gelöst du von der Erde –
dann hörst du selbst des Schöpfers -WERDE-

der nie vergaß, was er versprach.
Zur Seligkeit führt manches Ach.
Zum Singen bist Du ja geboren!
Kriegst dafür ganz besond’re Ohren
und eine Stimme, den zu loben,
der Liebe ist – hier unten und dort oben.

Gertrud Everding
©Gertrud E.

Durchtanzte Nacht.

Durchtanzte Nacht

Sausendes, brausendes, lachendes Leben,
blitzende Augen beim wirbelnden Tanz.
Schöneres hast Du mir Welt nicht zu geben,
als diesen Sinne verwirrenden Glanz.

Fliegen die Füße wie schnelle Gedanken,
fragen die Augen, sag liebst du mich,
schwinden ins Dunkle des Tages Schranken,
eh‘ ich’s recht glaube, schon küsse ich Dich.

Seh‘ deine Augen, wie flimmernde Sterne,
glühen die Lippen, wie Kirschen so rot.
Ach, der Tag ist ja noch in der Ferne.
Denk‘ doch noch nicht an das tägliche Brot.

Schenk mir die Nacht, als wär‘ sie dein Leben.
Komm nur, wir tanzen heut‘ um die Welt.
Dort, wo die Nebel die Schleier weben,
kommt bald ein Tag, der uns nicht gefällt.

Bringt vielleicht uns des Abschieds Tränen,
seh‘ dich nie wieder, kehrst nie zurück.
Doch eines bleibt: ein unendliches Sehnen,
nach dem großen, nie erfüllbaren Glück.

Gertrud Everding
©Gertrud E.

Wo bist Du.

Ach Timmy, lieber süßer Schneck,
warum nur bist du von mir weg?
Ich kann nicht schlafen, weine nur –
Von dir, mein Schatz, gibt’s keine Spur.

Essen und Trinken schmeckt mir nicht.
Wo bist du nur? – Aus meiner Sicht
bist du entschwunden – einfach weg.
Sag mir – was soll’s? Wo ist der Gag?

Ich such‘ nach andern Männern schon,
doch krieg ich meistens nichts als Hohn.
Denn wer kocht so’ner alten Schnuppe
’nen Teller ‚gute Kartoffelsuppe‘?

Gertrud Everding
©Gertrud E.