Vorostern

Vorostern

Die Sonne steht strahlend im Mittagshimmel –
über dem Rapsfeld Gesumme, Gewimmel.
Der Imker schickt seine Bienen zur Tracht –
sie ernten ihm süße goldene Fracht.

Die Kornblumen leuchten in satten Tönen –
die Menschen sitzen im Schatten und klönen.
Kühe und Schafe ziehen zur Weide –
munter und stetig fließt wieder die Leide.

Die Pflanzen sie sprießen, es ist eine Wonne –
ob Tier, Pflanze, Mensch – alles strebt jetzt zur Sonne.
Die Gärten, sie leuchten wie nur einmal im Jahr –
und schon wissen alle – bald ist das Osterfest da.

©ee

frohe Zeit.

Ostern ist es, frohe Zeit,
Natur erwacht zum Leben.
Der Himmel, er wird hoch und weit,
frag – was will Gott uns geben.

Der Mensch mag sich besinnen,
und wenn er den Verstand gebraucht,
auf seinem Wege durch die Welt,
dann merkt er schnell – trotz Schall und Rauch –

es ist nicht alles nur aus Geld.
Drum laßt uns neu beginnen.

©ee

Wir wünschen unseren Lesern

sonnige, bunte Ostertage

Ewald Eden und Christin v. Margenburg

Kann nichts verstehen…

Kann nit verstahn sagt‘ schon Urahn,
und schützte so der Mutter Sprach‘.

Er tat es von dem ersten Schrei
bis hin zu Todes Vielerlei –
mit Freude und mit Lust am Leben
wurd‘ Elterns Sprach‘ weitergegeben.

Verlor nichts von des Klanges Fülle –
blieb starker Ton und schützend Hülle,
blieb über Generationen hin
echt ausdrucksstarken Lebens Sinn.

©ee

Mit Hinweis auf unser Schrievhuus :

https://schrievhuuscom.wordpress.com/

denn bin ich nicht hier,

dann bin ich dort

an MEINEM Lieblingsort.

Die Linde . . .

Die Linde . . .

Die Linde ist nicht nur ein Baum
sie ist ein großes Zeichen
sie stand von je in heiligem Raum
in allen nordisch Reichen

Sie stand dort für Gerechtigkeit
für Strafe und für Leben
man kam von nah und fern und weit
um nach Einigkeit zu streben

Im Schatten eines Lindenbaumes
saßen des Volkes weise Richter
sie waren Hüter eines Friedenstraumes
und hatten Volkes Volksgesichter

Es war’n nicht hochgepuschte Junge
es waren weise Alte nur
sie sprachen nicht mit falscher Zunge
von Egoismus keine Spur

Über hunderte von Jahre
war die Linde das Symbol
den Frieden halte und bewahre
du – Mensch – als denkend Ruhepol
.

© ee

eine Hand die mich hält.

Bild von Lars_Nissen auf Pixabay merci

Ich will die Seelen erreichen
und die Herzen erweichen.
Mich kümmert nicht das,
was der Mensch so erdenkt.

Ich mag nicht Korsag‘ aus erstarrt Regel Sinn –
ich bin einfach so wie ich einfach bin,
und fühle mich nur von der Schöpfung gelenkt.

Sind es auch öfter mal holprige Wege,
oder am Steilhang nur handbreite Stege –
immer ist da eine Hand die mich hält,
auf das ich nicht stürze in bodenlos‘ Welt.

©ee

ewaldeden2020-10-08