Im Fahrtwind.

Im Fahrtwind.

Um alle Ecken
fegt der Wind
es biegen sich die Hecken.
Reißt Ast und Bäume,
schnell, geschwind,
wer kann, sollt` sich verstecken.

Dann bringt er Neues,
Schnee und Eis.
Noch pfeift der Wind
durch Feld und Wald.
Ist unsre Welt
dann richtig Weiß,

ein frisches Jahr,
vielleicht schon bald,
dann kitzelt er Wolken
und läßt sie zieh`n,
mit Glück, mit Hoffnung

ins Frühlingsgrün.

© Chr.v.M.

ein Winterkuss.

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D er November hat Adschüß gesagt
er hat den letzten Nebel eingesammelt
mit dreißig Tagen hoch betagt
hat er die Türen hinter sich verrammelt

der Dezember tritt nun in die Zeit
noch gar nicht winterlich gekleidet
ist nicht zu Eis und Schnee bereit
dieweil er unter Föhnwind leidet

doch der Terminkalender greint
kann seine Einträge nicht ändern
auch wenn der Himmel Tränen weint
schmückt er die Welt mit bunten Bändern

er eilt mit riesengroßen Schritten
auf Weihnacht zu – dem Jubelfest
während Ruprecht mit dem Rentierschlitten
sich auf Schneefall noch verläßt

so steht er da am Gabentag
mit reichlich rostigroten Kufen
und ist im Herzen ganz verzagt
ob des vergeblich Abfahrt rufen.

© ee

Sonĝo – Fenestro.

Vor den Fenstern auf dunklen Zäunen

fällt das Weiß , liegt still auf Bäumen
haucht der Winter kalte Spuren
läßt die Welt nach Träumen suchen.

Zwischen den Fenstern, Weihnachtssterne

bitten, mit der stummen Laterne,
leuchten dem Winter stille Wege,
das er den Atem sacht anhebe.

Hinter den Fenstern hell in Räumen

erstahlen uns erste Kerzenlichter
in Kinderaugen schimmert ein Glanz,
gesteckt ist uns der Weihnachtskranz.

© Chr.v.M.

Was mag wohl drin sein ???

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

Was mag wohl drin sein in den Päckchen
da unterm bunten Weihnachtsbaum
ganz vorne steht ein pralles Säckchen
und fesselt Hinnis Sehnsuchtstraum

er wünscht sich doch so lange schon
’nen Bären der tief brummen kann
vielleicht auch noch ein Grammophon
mit einem großen Trichter dran

drum hat er jetzt den Santa Claus
intensiv gebeten
doch in diesem Jahr an seinem Haus
fest in die Brems zu treten

es hat gewirkt – das sieht er schon
denn aus dem Leinensack dem großen
schaut oben raus das Grammophon –
der Bär hat’s rausgestoßen.

ee ©

Weihnachtswunsch.

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Weihnachtswunsch.

Wieder ist das Jahr soweit,
wieder drängt in uns die Zeit
glitzernder Rührseligkeit.
Weihnachten will`s wieder werden
und wieder Friede hier auf Erden
den ungezählten Menschenherden ?

Wie oft noch wollen wir dies glauben,
wie oft noch ihn uns tödlich rauben
mit Bombenlärm, Raketenfeuer ? !
Ist Friede denn, statt Krieg, zu teuer ? !
Entsetzlich – schrecklich – ungeheuer !

Ach, wenn doch du, ich, sie und er,
wenn jeder doch nur etwas mehr
vom Weihnachtslicht berühret wär`
im Denken, Fühlen, Reden, Handeln
wie würde das die Welt verwandeln
in Friede, Freude, Liebesglück
und führte uns ein kleines Stück
schon heut` ins Paradies zurück !

So sei von Herzen Dir beschieden
ein Menschsein voller Weihnachtsfrieden.

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Besinnliche Weihnachten
das wünsche ich Euch

erholsame Tage
und einen fröhlichen, ruhigen Jahresausklang

leise Christin.

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Wo ist der Frieden ?
Bilder die der Wind zeichnet.
Fortgeweht ins Nichts.

© Chr.v.M.

ווו איז שלום?

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Sonĝo – Fenestro.

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Vor den Fenstern auf dunklen Zäunen

fällt das Weiß , liegt still auf Bäumen
haucht der Winter kalte Spuren
läßt die Welt nach Träumen suchen.

Zwischen den Fenstern, Weihnachtssterne

bitten, mit der stummen Laterne,
leuchten dem Winter stille Wege,
das er den Atem sacht anhebe.

Hinter den Fenstern hell in Räumen

erstahlen uns erste Kerzenlichter
in Kinderaugen schimmert ein Glanz,
gesteckt ist jetzt der Weihnachtskranz.

© Chr.v.M.

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Dezemberlichter