Mein Glücklichtag.

Mein Glücklichtag.

Das Gras wiegt sich im sachten Wind
am Bach dreht sich ein Mühlenrad
und in die Hände klatscht ein Kind
ein strahlend blauer Frühlingstag.

Ganz ruhig liegen hier die Felder
und drüben rauschen mir die Wälder
die Blumen blühn in meinem Zimmer
es reflektieren Sonnenschimmer.

Durchs Fenster hab ich dies gesehn,
die Farben glühn, sind wunderschön
und durch das offne Fensterauge
ein süßer Duft und dort die Taube.

Sie trägt die Freiheit und das Leben
in ihrem Schnabel wie ein Segen.
Ein Sonnentag, so strahlend Blau,
dem Heute ich entgegen schau.

© Chr.v.M.

Sichtweisen

Sichtweisen

Weichfließendes verschwimmen.
Wellenlinien, zarte Konturen
von freiatmenden Bergen
und Himmelsglänzen.

Fransige Spitzen die sich küssen,
Kitzelwolken im leisen vorbeiflug
eine Umarmung,
die ein Lächeln erzeugt.

Zwischen kichernden Sonnenstrahlen
amüsiert sich der Tag.

© Chr.v.M.

Softe fluanta
disiĝo,ondolinioj,
delikataj konturoj
de libere spirantaj montoj
kaj ĉielobrilo.

Torditaj pintoj interkisiĝantaj,
tiklonuboj.
En lanta preterflugado
ĉirkaŭbrako estiganta rideton..

Inter subrIdetaj sunobriloj
amuziĝas la tago.

© Chr.v.M.

deutsch – esperanto

bleibst du nun ?

Bleibst du nun ?

mit der leichtigkeit des windes
kräuselt sich das blau der wälder
mit dem spieltrieb eines kindes
schiebt er kräftig grün auf felder

taumeln schatten unter bäumen
taut das harz in allen stämmen
windfinger die äste kämmen
wolken stumm am himmel schäumen

gelb das licht die stunden ziehen
und die wiese träumt vom blühen
bis das blau die wälder kräuselt
und der tag dem frühling säuselt

bleibst DU nun ?

© Chr.v.M.

Beifall !

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Beifall dem Tagesbeginn!

h inter mir klappern
fensterläden beifall
der tag beginnt mit locken
wie er sich schlängelt

mit dem tageserwachen

bis der himmel in seeblau kippt
wolkenbilder ans seeufer schippt
die krähe nur sie kreischt erschrocken
als die frühlingshand so wie ich

all die leuchtenden farben mischt.

© Chr.v.M.

Pusteblume.

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Pusteblume.

P usteblume blüht am Wege
weißlichgrau ihr runder Schopf
steht inmitten gelber Vettern
mit Federfliegern auf dem Kopf

dicke Backen kräftig pusten
fort sind sie die tausend Haar
fliegen fort bei allen Wettern
kommen wieder übers Jahr

dann sind sie erst wie die Verwandten
quittengelb und sonnenfroh
blühen an des Weges Kanten
blühen zwischen Heu und Stroh

wenn sie dann die Sonn’ genossen
und das Viehzeug sie verschmäht
ist die Jugend schnell verflossen
als Pusteblum’

erneut verweht

© ee

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