Nur ein bedenkenloses Spiel …?

Eden meint …

Eden meinte bis heute, dass er sich mit seiner Meinung aus dem Geschehen um die Corona-Pandemie die aktuell unser Land und seine Wirtschaft in Stücke zerschlägt und das Miteinander in der Gesellschaft zerbricht, raushalten solle, weil er dem Abgang von den Brettern der Bühne des Lebens, die vielen ja die Welt bedeuten, bereits näher ist als sein Erscheinen auf besagter Bühne von ihm entfernt ist.

Das hat Eden bis heute zumindest gemeint.

Doch nun bereitet mir das, was da aus den Kulissen der Weltbühne nach vorn in das grelle Licht der Öffentlichkeit stolpert und immer weiter vorgeschoben wird, doch einiges an Magenbeschwerden.

Über diese Art von Unbehagen klagt zur Stunde fast Jedereiner in meinem Alter [oder auch älter] der ebenso wie ich bereits auf seinem Lebensweg eine Stück weiter hin ist, die schämen sich wegen ihrer Lebensjahre reinweg vor sich selber, weil sie sich als ein Stein im Wege der Nachwachsenden fühlen. Und DAS ist zum größten Teil darin verwurzelt weil die Großkopferten aus Politik und Gesellschaft ihnen (den Nachgewachsenen) ständig und ohn Unterlaß einblasen, dass sie in der gegenwärtigen Corona-Situation nur mit angezogener Handbremse durch die Tage brettern dürften.

Bei Vollgasfahrten würden ansonsten die Älteren Mitglieder der Gemeinschaft von der Ladefläche stürzen und mit großer Wahrscheinlichkeit dem Tode anheimfallen.

So eine Misere aber auch, dass man als jüngerer Erdenbürger der Älteren wegen nicht einmal mehr ein wenig Spaß haben darf.

Und das nur weil dieses Virus die älteren Mitbürger leichter beim Hinter zu fassen bekommen könne.

Diese Argumentation ist doch wohl ein verdammt ungewichtiger Zustand, da diese ursprünglich aus Rot-China in die Welt entlassene Seuche, wesentlich jüngere Menschen genauso behende in Coronas Fängen verheddern kann – wenn auch mit ein wenig weniger „Endgültigkeit“ der daraus resultierenden Folgen.

Davon hört und liest man, wenn überhaupt, nur sehr „gedünnt“ aus den Expertenreihen der Schlauschnacker aller Feldpost-Nummern.

Sieh – und eben darum mußte Eden spontan doch noch etwas dazu meinen.©ee

ewaldeden2020-04-05

Fotos auf https://pixabay.com/de/

Eine Vision …

Eine Vision …

oder des Teufels lange Nase

Ob da wohl noch jemand ist auf dem Globus der so recht begreift was da weltenweit zur Stunde abgeht mit Corona und so?

Ich muß es eingestehen – ich mit mit meinem kleinen Denkapparat begreife es nicht – nicht von vorn und nicht von hinten.

Förmlich im Minutentakt erscheinen auf allen Kanälen der häuslichen Fernsehgeräte, der Smartphones und der sonstigen technischen Errungenschaften neue, andere und bis zu dem Moment ihres Auftauchen den Menschen im Lande bisher unbekannte Gestalten, um irgendwelche Vermutungen ihrerseits oder noch häufiger Ihr fundiertes Nichtwissen in die Welt zu schnauben und zu pusten.

Mein Großvater hatte zu seiner Zeit bereits erkannt, dass diejenigen, die über uns in den Regierungen und Institutionen in der Regel mit Klauen und Zähnen ihre Positionen verteidigen, irgend welche Erforder- bwz. Geschehnisse den einfachen Menschen plausibel zu erklären nicht imstande sind, dass sie es entweder nicht wollen, nicht können oder, dass sie es auf irgendjemandes Weisung hin, gar nicht dürfen.

Um das alles zu kaschieren jagen sie dann einfach „de griese Katt, wie Opa es benannte – schwadenweise Nebel übers Land, so dass die Bürger nichts mehr wahrnehmen, nichts mehr sehen können.

Die oftmals selbsternannten oder auch sogenannten „Experten“ die plötzlich und fast überfallartig aus dem Schlagschatten der Reihen der Großkopfigen auftauchen schwadronieren dann  in der Regel eine Menge Worte und Sätze in das gleißende Licht der Studiolampen, aber wirklich etwas erklären tun sie auch nicht.

Manchmal denke ich, was wohl wäre wenn ich in der Frühe vom Schlafe erwachen würde, und es wäre wieder so wie es vor Corona war … und aus irgendeiner dunklen Ecke würde uns der Teufel mit einem Grinsen zwischen den Hörnern eine lange Nase drehen … und offenbaren dass er alles nur inszeniert hätte um uns in Angst und Schrecken zu versetzen, um uns zu zeigen dass er noch da wäre …

©ee

ewaldeden2020-03-16

Eden meent …

Ov dor woll noch well is up de Eer, de so recht begript wat dor weltenwiet up Stünns ovgeit mit Corona ov so? Ikk mit mien lütten Brägen mutt mi ingestoahn – ikk begriep dat nich – nich van vörn un ok nich van achtern. Aal Minüt düken in de Billerkist van Tellewischen neeä, anner bit to de Momang de Minschen in d‘ Land unbekennte Gesichten up üm wat van Vermoden ov bäter van hör Nichweeten in de Gägend to schnuven un to pusten.

Mien Opa sää all jümmers dat de, de boaven us in d‘ Regeern un Institutschonen hukeln, irgendeen Belangen de eenfach Minschen in d‘ Land nich verkloaren köänt, ov ok woll nich willt ov villicht ok nich dürsen, denn joagen see eenfach de griese Katt dör de Gägend, un de Lüü köänt tomoal niks mehr kieken.

De „Fachlüü“ de dor tomoal ut de Schka van de Riech van Grodkoppigen updüken röädeln tomeist een heel büld Worden in de Lücht van de Studioluchten, oaber verkloaren doon see ok rein ganniks.

Mennichmoal denk ikk so bi mi, wat woll is, wenneer ikk mörgen froo upwoak un allens is wedder su as dat oahn Corona west is – un ut irgendeen Hörn dreit us denn een Düvel mit Hörns een langen Nöäs … un verkloart us dat he us doch blods ähm düchdich in d‘ Trillern joagen wullt har üm to wiesen dat he noch dor is …©ee

ewaldeden2020-03-15

Gegen das Vergessen.

powerless

wir hatten worte gesammelt
um das enttäuschen zu verstecken
sagst du

nun sitzen wir
in den schatten der buchstaben
um das wort HILFLOS zu ersetzen

hörst DU, fragst du
im klang der winde
wie sie fielen

die buchstaben
mit der entäuschung,
über all das unbegreifliche.

© Chr.v.M.

Mission Frieden

Mission Frieden

Die Annegret, die Karrenbauer
sagt’s wieder einmal nicht genauer
wie sie es mit der Wehrmacht hält
und wo sie sie gern hingestellt.

In Afroasisch Wüstensand
schon einmal deutsches Feldgrau stand –
hat auch dem Land nicht viel genützt,
noch irgendwo etwas beschützt.

Mit ihrem lispelnd spitzen Mund
tat sie der Welt die Notwend’ kund
dass uns’rer Bundesdeutschen Wehr
das Befrieden dort fiel gar nicht schwer.

Sie kennte sich in sowas aus,
wär’ doch befähigt von zuhaus
könnt’ doch in Bütten närrisch reden
hätt’ klassisch Draht sofort zu jeden

rücksichtslosen Weltvernichter
und verstünd die Sprach der Kriegsberichter

© ee

ewaldeden2019-10-22

nicht zu erfassen.

windgefüttert
der atem des herbstes
schub bereit für alle ängste
wo sind die verträumten
kosewörter für heimat geblieben

schimpftiraden zwischen
fallengelassenenen hoffnungen
vor empfindlichem mißverstehen
nicht zu erfassen
diese not hier, dieses elend

ihre und unsere
traurigkeit
und bis der schnee
auf die felder fällt
ist es nicht weit

nebelgedrungen
setzt sich der tag
mit mir
hilflos erstarrt
auf das land.

© Chr.v.M.

Bild von Caro Sodar auf Pixabay

Unwohlsein.

Unwohlsein.

I ch muß kotzen
wenn ich die Welt mir betrachte
es wird nur geprotzt und mit Geld rumgeschmissen
es scheint so als ob man die Armen verlachte
die sowieso schon von vorne bis hinten beschissen

die Flimmerkiste zeigt nur zufriedene Gesichter
mit Flitter behangen und stinkend vor Moos
sie blenden und zeigen nur blinkende Lichter
als wär in der Welt nichts anderes los

angebliche Sorge um Flora und Fauna
treibt sie dazu und zu noch viel mehr
sie tanzen Tango in finnischer Sauna
während die Masse ersäufet im Meer

sie singen das Lied von Wohlstand und Glück
in misslich klingenden Tönen
sie spielen Theater, doch stets nur ein Stück
das Stück von den Reichen und Schönen

© ee

Europa

.

Europa

E uropa – eins und grenzenlos
gewollter Irrsinn, Todesstoß
das Böse wird zu Riesenbergen
die alles in den Schatten zwingen.

Das Gute schrumpft zu kleinen Zwergen
die gar nichts mehr zustande bringen –
nur wollen sie es nicht erkennen,
dass ihre Ohnmacht sie erstickt.

Sie wollen einfach weiterpennen,
auch wenn es scheint total verrückt,
als die Idee von alten Greisen
vor Zeiten in die Welt gebracht.

Die wollten nur der Welt beweisen,
dass nicht erschöpft ist ihre Macht.

Nur reichte ihr Verstand nicht aus –
war einfach zu gering geraten,
um zu erahnen heut’gen Graus
in Alteuropas Einzelstaaten.

©ee

auch hier : https://christinvonmargenburg.blog/inventur-der-gedanken/