Zeitenwende

Sind wir bereits in einer Zeitenwende?
Werden wir des Lebens überhaupt noch froh?
Hat der Menschheit Sein vielleicht bereits ein Ende –
denn sterben müssen Menschen sowieso.

Betrachtet man ums Impfen das Lamento,
dann kann Verstand doch nur noch irregeh‘n –
es scheint, als wär‘n am Ende nur noch jene froh,
deren Habenkonten sprunghaft in die Höhe geh‘n.

Der Menschen Welt entledigt flugs sich der Verpflichtung
die zugeteilt ihr von der Zeit Beginn
den von uns gehenden zu weisen ihre Richtung
und abzulegen das Denken an Gewinn …

©ee

ewaldeden2021-02-21

bewußt – unbewußtes

ewig

bewußt – unbewußtes

lederne blumen die uns peitschen
bewußtschweres
im WIR sein
und wie seide dazwischen ..

BEWUßTES :

unsere liebe
gekettet an seelen
lächelnd im schmerz
weinend im glück der dankbarkeit

und immer
wird es
dein falke sein
der auf meiner schulter landet

mit ausgebreiteten
blutigen flügeln
angesetzt zum
verweilen

du mein geliebter.

© Chr.v.M.

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wegen Klinikaufenthalt erst ab Dienstag wieder HIER !

Rägenboogedanz.

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wenn das Leben
darauf besteht
wieder sinnlos zu werden
beginne ich
auf dem Regenbogen
für dich zu tanzen
um die Farben neu
zu verteilen.© Chr.v.M.

wenn dat lääben
drupp besteit
wedder oonen sinn tau wään
fang ick an
up de rägenbooge
för di te danzen
üm de farvens niee
te vedeilen.© Chr.v.M.

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Traumgärten

die nacht schlägt königsblaue falten
im balsamgarten plätschert der fluß.

der himmel atmet mondträume aus
das sternenzelt fängt mir ein lächeln ein.

im schirm der lampe
erkenne ich sanftträumende augen.

du hauchst herzen
auf das eis deines fensters .

du bist mir mein leben
tief in mir ist glück.

© Chr.v.M.

kein Gedicht.

GEDANKEN an Dich.

Sich riechen können …

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Sich riechen können . . .

https://pixabay.com/de/

D u gehst vorbei und wendest dich
irgendwas hat dich – peng – getroffen
du schaust zurück – und wunderst dich
dein Herz ist plötzlich ganz besoffen

Es war nur eine Spur von Leben
die deine Nase sacht berührt
kann es so etwas denn geben
ein Hauch von Mensch – und schon verführt

Der Duft verliert sich in der Weite
doch festgebrannt in deinem Kopf
er dir manch schlaflos Nacht bereite
was weißt du schon – du armer Tropf

Einmal nur in deinem Dasein
passiert dir so ein Blitzgefühl
so etwas tritt nicht noch einmal ein
alles ist dagegen kühl

Drum danke deiner Himmelsmacht
egal – wie du sie bei dir nennst
wenn dir das Glück noch einmal lacht
du nicht noch mal vorüber rennst.

 © ee

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Winterzeit.

3ebd

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Getragen die brüderliche Schwere
auf unserem Rücken
mit dem Gesang der Religionen
auf den Lippen

Der Geist im Schmelztiegel
der Kulturen
unter dem Flammenmeer
der verängstigten Gefühle

Bleiben wir Menschen
du und ich
und teilen als Freunde uns
Sonne und Nacht.

© Chr.v.M.

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Im Fahrtwind.

Im Fahrtwind.

Um alle Ecken
fegt der Wind
es biegen sich die Hecken.
Reißt Ast und Bäume,
schnell, geschwind,
wer kann, sollt` sich verstecken.

Dann bringt er Neues,
Schnee und Eis.
Noch pfeift der Wind
durch Feld und Wald.
Ist unsre Welt
dann richtig Weiß,

ein frisches Jahr,
vielleicht schon bald,
dann kitzelt er Wolken
und läßt sie zieh`n,
mit Glück, mit Hoffnung

ins Frühlingsgrün.

© Chr.v.M.

Nachtgänge.

Nachtgänge.

Über den lichten Bäumen im Park schlendert die Nacht
fallen die Sterne auf kristallblaue Weihnachtsbeleuchtung
wie Irrlichter flimmert das Licht,
fremd senkt sich die Laterne zwischen allen vergänglichen Schneespuren
als leuchtender Wintertrost unter den Tönen des Fortgehens

ins Neue noch Nirgendwo Jahr © Chr.v.M.