Was schert es die Mächtigen …

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Was schert es die Mächtigen …

Europa wird brennen vom Herzen heraus,
wir werden uns stürzen zum Fenster hinaus –
weil wir uns nicht mehr können erwehren
des stürmenden Gegners mit seinen Heeren.

Wir können uns nicht mehr erwehren der Horden,
die ohne Pardon alles bomben und morden.
Jetzt werden zuhauf alte Rechnungen beglichen,
vor deren Bezahlung man lange gewichen.

Wunden, die längst verheilt wir geglaubt,
die brechen jetzt auf, weil sie nur verstaubt.
Europa wird brennen bis es nur noch Asche –
es bekommt den Geist nicht zurück in die Flasche.

Den Geist seiner eig’nen Vergangenheit,
der Jahrhunderte war zum Töten bereit –
der Menschen hat niemals als Wesen betrachtet,


wenn er sie auf seine Schlachtbänk‘ verfrachtet –
der von Opfers Blut sich stets trefflich genährt –
drum wisset, dass so etwas niemals verjährt.

© ee

Heilsbringer . . .???

Mir ist schlecht – ganz schlicht und einfach übel zumute. Die Worte, die aus mir herauskommen, haben Angst, daß man ihnen das Elend ansieht, über das sie berichten sollen. Mein Weg führte mich wieder einmal durch die Randgebiete der Gemeinde Sande.

Auf einem ehemaligen Bauernhof, nahe des Sander See, hat sich ein Verein häuslich eingerichtet. Ein Verein der Hilfe verspricht – Hilfe bei der Suche nach dem Sinn des Lebens. Inmitten der Natur – wie es im Prospekt heißt – bietet man dort vielfältige Möglichkeiten zur „Entfaltung und Erholung“ – die „Licht- und Friedensarbeit für Mensch und Umwelt“ unterstützend. Mir schlug jedoch bei meinem Gang über das Gelände ein Empfinden von verbrannter Erde entgegen. Eingangs begrüßte meine Sinne ein sterbender Flieder. Ich hab’ ihn nur trösten können – helfen konnte ich ihm nicht mehr. Die Spritzmittel, mit der irgendjemand das Erdreich verseuchte, zerstörten seinen Lebenswillen. Kein Vogel, der mit seinem Gesang das Ohr erfreute, war zu hören – kein Schmetterling, der im flüchtigen Flug den Augen schmeichelte, war zu sehen. Die lange Allee zum Kernstück des Ganzen – dem Seminarhaus – säumt

vernichtete Natur. Ich habe in den letzten Jahren selten so viele Pflanzen weinen sehen – ich habe selten so viel Kleingetier seine vergiftete Lebensgrundlage beklagen hören. Höllenbilder von entlaubten Wäldern, aus den Zeiten des Vietnamkrieges, wischten durch mein Bewußtsein. Die Besucher sah mein Inneres Auge, in Schutzanzüge gekleidet, nach der Quelle des Lichts suchen, die zu finden ihnen im Prospekt versprochen war.

Auf der großen Wiese im Zentrum – auf der sich eigentlich Feen und Gnome tummeln sollen – schienen mir die langen, verkrümmten Blütenstände des Löwenzahns wie die verbrannten Gliedmaßen unschuldiger Opfer eines Wahnsinnsangriffs. Der Regenbogen hatte seine Farben verloren. Vergebens hielt ich nach Kräutern Ausschau. Ich war erstaunt, beim Verlassen des Ortes der Erleuchtung, keine Schleuse vorzufinden, in der man mich von den Giften befreite, die ich ohne Zweifel an den Schuhen hatte. Ich kann den Pächtern dieser „Oase“ nur noch empfehlen, wenigstens Hinweisschilder aufzustellen, auf denen die Besucher vor dem verlassen der befestigten Wege gewarnt werden. Für die sprachlosen Mitgeschöpfe käme diese Warnung dann allerdings zu spät.©ee

DENKoperationen :

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DENKoperationen :

Man könnte doch einmal darüber nachDENKEN,
ob ein geDANKE ohne beDENKEN
beim umDENKEN beDENKENlos DENKwürdig wird,
oder beDENKlich  abgleitet.

© Chr.v.M.

der GEDANKE :

G eheim bis er über den mund ausbricht
E infall in allen köpfen vorbereitet
D urchdacht unter vernunft gespeichert
A nsichtssache sortiert als meinung
N achgeschobene idee
K ristallklare wahrnehmungskraft
E rinnerung und Spiegelbild des Lebens.

© Chr.v.M.

Wortspielerei

Der Apokalypse zweiter Teil …

Der Apokalypse zweiter Teil …

Rings um Tschernobyl brennen die Wälder –
ein Erbe tritt den Kriegszug an
um zu verseuchen uns‘re Felder –
sag‘ uns oh Gott, nun sag uns wann.

Wann müssen wir die Ernt‘ vernichten,
in himmelshoch lodernden Flammen
aus teuflisch heisser Feuersglut.
Und wie die Urheber verdammen
um abzukühlen uns‘sre Wut?

Nun hilf uns doch, Du Schöpfer aller Erden,
hilf uns aus unser aller Not –
was soll sonst aus der Menschheit werden
ganz ohne Wasser, ohne Brot?

Das Gift, es schwächelt uns‘re Lungen,
richt‘t für Corona schon das Bett –
greift nicht nur Alte, auch an Jungen
frißt freudig sich das Böse fett.©ee

ewaldeden2020-04-17

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Nur ein bedenkenloses Spiel …?

Eden meint …

Eden meinte bis heute, dass er sich mit seiner Meinung aus dem Geschehen um die Corona-Pandemie die aktuell unser Land und seine Wirtschaft in Stücke zerschlägt und das Miteinander in der Gesellschaft zerbricht, raushalten solle, weil er dem Abgang von den Brettern der Bühne des Lebens, die vielen ja die Welt bedeuten, bereits näher ist als sein Erscheinen auf besagter Bühne von ihm entfernt ist.

Das hat Eden bis heute zumindest gemeint.

Doch nun bereitet mir das, was da aus den Kulissen der Weltbühne nach vorn in das grelle Licht der Öffentlichkeit stolpert und immer weiter vorgeschoben wird, doch einiges an Magenbeschwerden.

Über diese Art von Unbehagen klagt zur Stunde fast Jedereiner in meinem Alter [oder auch älter] der ebenso wie ich bereits auf seinem Lebensweg eine Stück weiter hin ist, die schämen sich wegen ihrer Lebensjahre reinweg vor sich selber, weil sie sich als ein Stein im Wege der Nachwachsenden fühlen. Und DAS ist zum größten Teil darin verwurzelt weil die Großkopferten aus Politik und Gesellschaft ihnen (den Nachgewachsenen) ständig und ohn Unterlaß einblasen, dass sie in der gegenwärtigen Corona-Situation nur mit angezogener Handbremse durch die Tage brettern dürften.

Bei Vollgasfahrten würden ansonsten die Älteren Mitglieder der Gemeinschaft von der Ladefläche stürzen und mit großer Wahrscheinlichkeit dem Tode anheimfallen.

So eine Misere aber auch, dass man als jüngerer Erdenbürger der Älteren wegen nicht einmal mehr ein wenig Spaß haben darf.

Und das nur weil dieses Virus die älteren Mitbürger leichter beim Hinter zu fassen bekommen könne.

Diese Argumentation ist doch wohl ein verdammt ungewichtiger Zustand, da diese ursprünglich aus Rot-China in die Welt entlassene Seuche, wesentlich jüngere Menschen genauso behende in Coronas Fängen verheddern kann – wenn auch mit ein wenig weniger „Endgültigkeit“ der daraus resultierenden Folgen.

Davon hört und liest man, wenn überhaupt, nur sehr „gedünnt“ aus den Expertenreihen der Schlauschnacker aller Feldpost-Nummern.

Sieh – und eben darum mußte Eden spontan doch noch etwas dazu meinen.©ee

ewaldeden2020-04-05

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Nicht mehr Herr der Lage …

Nicht mehr Herr der Lage …

Grenzenlos führerlos …
Unbekümmert stellt man bloß
dass die EU ‘ne Farce ist,
die nichts erzeuget ausser Mist.

Einzig drucken Bankesnoten
kann sie besser noch als Kühe koten.
Gebt der EU eins auf die Nase
damit sie platzt die schillernd‘ Blase –

besinnt euch wieder eures Können,
laßt Fachleut‘ wieder an den Start.
Gewinnet einfach wieder Rennen,
wie es seit Alters deutsche Art.

Denn ob des Brüss‘ler Machtgeplänkel –
und allgemein Verarscherei –
haut Erdogan sich auf die Schenkel,
erfreut dass er erneut dabei.

Reicht euch ja nicht mehr die Hände –
weil, so steckt Jeder Jeden an –
errichtet um euch hohe Wände
und fügt euch Kapitales Bann

Wenn „Brüssel“ sagt, das dürft ihr nicht –
ihr dürft nicht dies und das herstellen
dann löscht man hier des Geistes Licht
auch wenn man kriegt die Pimpernellen.

© ee

ewaldeden2020-03-04

Gehörloses

Gehörloses

diese dünne schutzlose haut der erde
wie aufgeworfene pickel
vereitert durch den aufprall
eurer raketen

mutterboden heißgeliebt
ausgeliefert hilflos
umkämpft im erzittern
unter euren schweren kriegsungeheuern

dieses aufeinanderschlagen
staubbedeckter stiefel
an blankgeputzten gewehrkolben
hängt der tod grinsend

das der mond erblasst – zerbricht
vor angst um eure seelen
sonnenstrahlen abgebrochen
abgeschoßen wie pfeile
in die herzen eurer feinde.

es spiegelt sich
der blutige schmerz
eurer mütter und kinder
in weitgeöffneten pupillen.

grausamkriegerisch
brutaler wahnsinn
zwischen brüdern
ihr speist die luft voll blut
und werdet darin ertrinken

erstarrte züge
in gottes gesicht.
rammt einen pfahl ein
einen einzigen nur
und hängt zwei friedensfahne auf.

© Chr.v.M.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay Thanks.

das „Scholzsche Polster“

50 Milliarden €uronen Steuerüberschuß –

das „Scholzsche Polster“

Man sieht ‘ne Riesenschere klaffen,
sieht Geldverteil‘n mit ungleich Waffen –
wer viel schon hat bekommt was drauf,
so ist nun mal des Lebens Lauf.

Der eine sammelt Flaschenpfand,
der and‘re schlemmt sich durch das Land –
die einen fahr‘n in Protzkarossen,
die and‘ren laufen sich blut‘ge Flossen.

Wer viel hat dem ist nicht geheuer
beim Denken an Vermögenssteuer.
Wer nichts hat dem ist es egal,
denn er hat eh ja keine Wahl.

Da wird ohn‘ Zögern von ganz oben
in falsche Hintern Geld verschoben,
weil die Cliquen die entscheiden
ja nie unter Verlustängst‘ leiden.

Sie tummeln sich in Einkommenshöhen
die verschonet sind von Beitragsflöhen.
Sie brauchen nicht ihr Alter sichern,
sind teuflisch ‘drob auch oft am kichern.

Ihr Lachmuskel kriegt Muskelkater,
da braucht es dann Extern-Berater –
vergrößert damit Zahl der Köpfe,
die gefüttert werden aus Staates Töpfe.

Die Masse Volk sollte mal denken
und sich selbst die Gelder schenken –
schnell wär die Not dann fortgejagt
die
heut‘ die Mensch‘ im Lande plagt.

©ee

ewaldeden2020-02-27

Macht mit Würde.

Das Geschwafel
von der Macht der Würde
macht große Redner geistesklein
sie scheinen alle ihrer Bürde
nirgendwo gerecht zu sein

Würde ist Bestand des Lebens
ohn’ sie ist alles Werden nichts
sucht Mensch sie oft
auch oft vergebens
so ist sie doch ein Teil des Lichts

Macht mit Würde auszuüben
sollt’ das Tun der Mächte prägen
anstatt mit dummen Worteshieben
die Würde schamlos flachzulegen
.

©ee