Standhaft . . .

Standhaft . . .

Wie ein Fels in der Brandung
wie eine Insel im Meer
so bist Du – meine Liebe
nichts wiegt mir so schwer

in den heftigsten Stürmen
in der dunkelsten Nacht
kann mich nichts schrecken
weil mein Stern irgendwo wacht

mag die Hölle auch winken
mit der süßesten Frucht
selbst wenn Zweifels Zinken
die Zerstörung versucht

ich werde nicht zaudern
ich werde nicht weichen
selbst wenn der Himmel hernieder fällt
werde ich niemals die Segel streichen
.

© ee

Lebensbeziehung

Lebensbeziehung

Die Sonne kann in Hitze gluten –
die Sonne kann in Frost erstarren,
die Sonne scheint stets auf die Guten
scheint aber auch auf Seelenknarren
.

Die Sonne verursacht Sonnenbrand –
Gänsehaut macht sie ebenso –
das eine kommt am weißen Strand –
das andere in feuchtem Stroh.

Grundlage sind stets die Gemüter –
die über Form und Sinn befinden,
die meisten haben sehr viel Güter –
womit sie Macht dann an sich binden.

Entscheidend sind stets die Figuren –
ob knochenhart, ob sammetweich,
die Alltags ziehen ihre Spuren –
in Stadt und Land – und hinterm Deich.

©ee

Einfaches Glück …

Rose

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Einfaches Glück …

D ie Luft ist ein einziger lieblicher Hauch,
jeder Atemzug ist süßes Geben.
Jeder Augenschlag ist wie blühender Strauch,
er schenkt dir ein Wissen um Leben.

Ein Wissen um Leben der lieblichsten Art,
ein Wissen um Leben in Güte –
es ist dir, als hättest du um dich geschart
des Lebens berauschende Blüte.

Das Licht ist ein einziger strahlender Raum,
ein strahlender Raum in der Weite –
das Licht ist die Frucht am blühenden Baum,
ich wünsch’ daß es dich ewig begleite.

Das Fühlen ist süßer traulicher Schmerz,
das Fühlen des Ich in dem Ander’n –
das fühlen ist stürmisch klopfendes Herz,
wenn du es fühlst, dann lasse es wandern.

© ee

Nachtgänge.

Nachtgänge.

Über den lichten Bäumen im Park schlendert die Nacht
fallen die Sterne auf kristallblaue Weihnachtsbeleuchtung
wie Irrlichter flimmert das Licht,
fremd senkt sich die Laterne zwischen allen vergänglichen Schneespuren
als leuchtender Wintertrost unter den Tönen des Fortgehens

ins Neue noch Nirgendwo Jahr © Chr.v.M.

unsere Augenblicke.

Unsere Augenblicke

Gefühle in Worte fassen.
Phantasie in Farbe ausdrücken.
Leben in Bildern festhalten.
Unsere Augenblicke

Am Anfang und Ende des Regenbogens
bunt geworfen
gespannt
von dir zu mir.
Zärtliche farbfrohe Momente.

Unsere im WIR Augenblicke.
Dann schweben im Wortverschmelzen,
um im prismafarben Wassertropfen
gemeinsam zu versinken .

Augenblicke unsere
wie ein Herbstkuß sacht im geben
auf ein wieder und wieder
und wieder.

Augenblicke unsere .

© Chr.v.M.

danke das es dich gibt.

Die Zeit in der Zeit . . .

Die Zeit in der Zeit . . .

Die Zeit in der Zeit ist wie der Sand an den Stränden
jedes Körnchen davon sind Sekunden im Fluß
hast Millionen davon in den Händen
jedes einzelne ist wie des Lebens Kuß

Die Zeit in der Zeit ist wie das Wasser im Meere
jeder Tropfen davon eine Träne im Herz
Millionen davon ein jeder begehre
jeder einzelne ist wie des Lebens Schmerz

Die Zeit in der Zeit ist wie die Luft in den Lüften
jeder Atem davon ein Stück Liebe von dir
Millionen davon schweben über den Klüften
jeder einzelne bringt dich näher zu mir

Die Zeit in der Zeit ist wie Gluten im Feuer
jede Flamme davon ein Stück Sehnen vermehrt
Millionen davon sind dir allein teuer
jede einzelne ein Stück Leben verzehrt

Die Zeit in der Zeit ist wie Tod oder Leben
jedes davon ist in uns vereint
Millionen davon sind uns gegeben
Millionen davon haben wir beweint

Die Zeit in der Zeit ist wie suchen und finden
jeder Weg dahin ist Einsamkeit
das Ziel ist, mit jemand sich zu verbinden
der zu gemeinsamen Leben bereit.

©ee