Platz.

pen-1035081

.

P latz für Worte und Gedanken
Platz für Hin- und Hergesinne
Platz für Denken ohne Schranken
Platz für Träume und für Minne
Platz für Seelens Ausgeruhe
Platz für „Still’“ in der Natur
Platz für Schöpfungs Schätzetruhe

in der von Hetze keine Spur …

© ee

.

Seelenzittern . . .

broken-heart-2084321_640

.

.

Seelenzittern . . .

.

D ein Bild vermittelt mir Gefühle –
es schaudert mich vor lauter Glück,
es läuft mir brennendheiße Kühle –
die Seele runter – und zurück.

Die Gänsehaut des „Dich begehren“ –
läßt mich erschauern – bis ins Mark,
ich kann mich nicht dagegen wehren –
und dünk’ ich mich auch noch so stark.

Ich kann es bloß geschehen lassen –
ein jedes und ein andermal,
sehr schwer, es in ein Wort zu fassen –
genieße diese Liebesqual.

Die Qualen des „auf dich verzichten“ –
des dich nicht berühren können,
ich fühl’ die Sehnsucht sich verdichten –
und irgendwann wird man ‘s uns gönnen.

© ee

.

Liebe …

rose-1711237_640

.

 

Liebe …

Das Feuer dieser Rose hier
geb’ ich jetzt von mir zu dir
möge es noch lange brennen
mag keine Macht der Welt uns trennen
solange bis der Herr es will
dann schweigen unsere Wünsche still

solange wollen wir es wagen
und unsere Liebe hegen
woll’n Licht ins dunkle Leben tragen
und unsere Gefühle pflegen
woll’n öfter sagen ich liebe dich
uns dabei in die Augen schau’n

dann wirst du seh’n du hast doch mich
und wirst wieder dem Leben trau’n …

© ee

.

Christiane …

c4622-silhouette-1434220_1280

.

Christiane.

K urz angebunden
eingeschnürt
nicht heimgefunden
herumgeirrt

vernagelt die Tür
ungangbar der Weg
warum und wofür
versperrst du den Steg

verhinderst
das Licht in das Dunkel gelangt
reagierst äußerst spröd’
wenn ein Herz um dich bangt

läßt es nicht zu
wenn ein Jemand bereit
ohne dir Schmerz zuzufügen
die Fenster zu öffnen sperrangelweit

um zu verscheuchen der anderen Lügen.

© ee

ein Himmel.

hdr-186926_640

.

E in Himmel wie Elfenbein
in Rosen gebadet
ein Meer wie geschliffener Edelstein
ein Strand wie die Wiege des Leben

über allem liegt türkisener Schein
inmitten dieses herrlichen Bildes
in mitten dieser traumhaften Welt
liegt das Ziel meiner Träume
liegst Du

ein Wind wie das fliegen der Seele
ein Duft wie das sehnen des Herzen
ein Licht
wie das leuchten des Urweibes Schein
die Quelle des Lichts
das bist Du

ein rufen wie pochen des Glückes
ein singen wie schwellen der Scham
ein fließen wie Honig der Liebe
der Ursprung des Nektars
bist Du

ein zittern wie zehrendes Wollen
ein saugen wie hungern nach Lust
ein beben wie kochende Lava
das Feuer der Liebe
bist Du.

© ee

kontinuierlich…

wing-528620_640

.

Sie hängen alle am Brotkorb der Macht
und streben beständig nach mehr
dies’ Streben hat nirgendwo Frieden gebracht
sondern immer nur blutige Kriege entfacht.

Ein jeder mißgönnt alles dem Ander’n –
selbst wenn es nur Brotlaibes Krumen sind –
läßt Hader und Zwist durch Erdens Welt wandern,
fragt nicht nach Not und nach hungerndem Kind.

Sie protzen und prunken –
duchjetten die Welt,
selbst wenn sie den Armen nur zugewunken
verlangen sie dafür auch noch viel Geld.

© ee

.

children-60654_960_720

– kein Wenn und kein Aber –

3b0cf-head-932772_640

.

W er das Bedürfen hat ständig zu siegen,
wer meint, immer der Erste zu sein –
wer glaubt, er könne die Welt sich hinbiegen,
der fällt am End’ auf sich selber nur rein.

Wer handelt als könne er Alles erreichen,
er müßt’ nur genügend rücksichtslos sein
und jeglich’ Moral im Sinnen streichen,
der steht irgendwann völlig allein.

Denn „Schöpfung“ ist wachsam, doch auch geduldig,
registrieret empfindsam was Menschlein ihr schuldig –
und wenn er nicht pünktlich die Raten begleicht,
sie ihm den vollständig’ Schuldtitel reicht.

Dann ist Recht auf Leben ganz schnell verwirkt,
dann gibt es kein Wenn und kein Aber –
dann bleibt nur Gestehen, dass alles getürkt –
alles andere ist dann nur noch Gelaber.

© ee

.

harvest-1603122_640