Ein Hauch von Abschied.

Ein Hauch von Abschied.

Röschen die vergangen sind
unter Rosa hebt der Wind
sacht die braunen Blütenblätter
süßer Duft in graues Wetter.

© Chr.v.M.

Zur Gegenwart :

Ein FÜR im Begegnen

Genau Gegenüber
die ungenaue Gegenfrage
in der Gegenerklärung.

unter der Gegenrede
generell ein Gegensatz
zur Gegenseite.

zum Gegenmittel
den Gegenstoß
welch Gegenschlag !

darum Gegenwehr
mit DAGegenworten
die Gegenmaßnahmen :

ohne Gegenstimme
keine Gegenwirkung.
also immer Gegeneinander ?

in der Gegenklage
die Gegenforderung
ohne Gegendruck

nicht Gegeneinander
denn ohne Gegenangriffe
kein GEGNER.

© Chr.v.M.

fühlbar.

siehst du ?

s o zwischen all den Jahren
ist mir die Treue doch geblieben
du hast mir täglich fast geschrieben
hast mir die Wunder bunt gemalt
und mich mit Worten sanft umarmt
hast mir dein Lächeln dann geschickt
hast still in dir ganz sacht genickt

hörst du ?

die Zauber dieser Welt
im Lachen unsrer Zeit
ein wieder und immer wieder
DIR sing ich Liebeslieder.

© Chr.v.M.

Ausgewogen ….

Ausgewogen ….

D as „Netzwerk“ das ist keine Frage
ist das Werk gegenwärt’ger Tage
doch auch da gilt die Erkenntnis
auch wenn’s nicht erkannt als Selbstverständnis

dass nichts – gleich wie krummschief es auch steht
gegen die natürlich‘ Ordnung geht
und immer hält sich all’s die Gleiche
ob’s lebend Gut, ob’s tote Leiche

da ist jemand der Ordnung hält
und scheint sie noch so schlecht die Welt
nach jedem Schwalle dicker Luft
die irgendwann irgendwo verpufft

kommt stets ein rein’gend‘ Himmelswind
und macht die Lüfte wieder lind
bei allem kommt es nur drauf an
wo man so hinriecht dann und wann

ob man erträgt das Nasenkrausen
wenn jemand grad ließ einen sausen
oder ob man, wie’s so geht,
mehr auf Veilchens Düften steht …

des Schöpfers Welt ist’s schietegal
was dominiert in Menschheits Kral
am End ist alles nur Melasse
als Sondermüll der Sonderklasse

in großer Masse produziert
er wiederum „Normal“ gebiert
und weiter hält sich all’s die Waage
für’s Heute und für alle Tage

ewaldeden2016-03-02
©ee

Bild von Goumbik auf Pixabay

Am Anfang

Am Anfang

A m anfang ,
da gab es nur ein wort.
es war bei gottes geist
in sicherem hort
wir kennen es noch,
das wort heißt magie
und lebte fort in märchen und phantasie.

es heißt, sie haben damit
die erde bestellt.
sie wurden söhne der sonne
und götter genannt,
auch kinder des himmels
in manchem land.

man sprach von asgart, olymp
und dem dach der welt,
dem reich der mitte,
dem himmelszelt
sie trugen das wort,
doch sie waren zu schwach,
worauf das wort
in zwei teile zerbrach.

weiße und schwarze magie
es von nun an gab
die kraft des wortes
sank so herab.
so kam es zur erde
und mit ihm die welt
die gotteskinder
aus dem himmelszelt.

noch immer hatten sie
die macht auf der erde,
das wort magie, das große wort
– WERDE !
doch auch hier
mißbrauchten sie ihre macht
und haben sich so
um das paradies gebracht.

so wurden aus göttern
die menschen geboren
und bald hatten sie auch
die magie verloren.
mit ihren machtansprüchen
in dieser welt
haben sie die erde
zum fegefeuer bestellt .

ihre macht auch bald
zur gewalt degenerierte
und da gewalt sich auch heute
noch immer ausbreitet,
der mensch sich die erde
zur hölle bereitet.

© Chr.v.M.