Zur Zeit goldene Zeiten für die Waffenindustrie

Zur Zeit goldene Zeiten

für die Waffenindustrie.

Erntedank für Waffens Schmieden
dank’ weltumspannend’ blutig Frieden.
Wenn Frieden färbt die Wüsten rot
der Waffenschmied hat keine Not.

Strategen Blut und Wasser schwitzen
an Weltenmachts Regierungsspitzen,
wo wohl noch was zu kürzen sei
für der Waffen Vielerlei.

Ständig fällt ihnen Neues ein
wo sie noch was streichen können –
für der Mächt’gen Schweinerei’n
um es mal beim Nam’n zu nennen.

Nichts ist ihnen schützenswert –
ausser Waffenschmiedens Herd.
Darin muß das Feuer gluten –
und darum muß die Erd’ halt bluten.

Die Hauptsache die Kasse klingelt,
wenn Schlange sich um Opfer ringelt.

©ee

ewaldeden2014-10-21

nicht zu erfassen.

windgefüttert
der atem des herbstes
schub bereit für alle ängste
wo sind die verträumten
kosewörter für heimat geblieben

schimpftiraden zwischen
fallengelassenenen hoffnungen
vor empfindlichem mißverstehen
nicht zu erfassen
diese not hier, dieses elend

ihre und unsere
traurigkeit
und bis der schnee
auf die felder fällt
ist es nicht weit

nebelgedrungen
setzt sich der tag
mit mir
hilflos erstarrt
auf das land.

© Chr.v.M.

Bild von Caro Sodar auf Pixabay

Hurra USA …

tödliche Freundschaft, giftiger Segen

G ift und Gas aus USA,
in aller Form, mit aller Segen,
war DAS nicht schon öfter da
von Vietnam bis Esterwegen?

Das Bild des brennend’ Kindelein –
als Overtür’ zu Dresdens Flammen –
auf Asiens Strassen ganz allein,
die Amis drob in Freude schwammen.

Es sollt’ doch Schandtun offenbaren
und uns vor neuem Fehl bewahren.
Jetzt wollen sie mit List und Tücken
ins schändlich Fracking-Gas uns drücken.

Und da sind sich dann alle eins –
ob Demokrat, ob Repub’kaner –
von jedem tönt’s „Ist alles mein’s“,
wie einst beim Morden der Indianer.

Drum schaut dem scheinbar „guten Nachbarn“
ruhig tiefer in den Schlund hinein –
denn es sind Teufels rege Nachfahr’n,
und werden es auch künftig sein.

© ee

ewaldeden2019-08-08

Lineares DENKEN

L ineares DENKEN

das lineares denken, heißt nichts zu sehen,
an allem rechts und links vorrüber zu gehen .
lineares denken sucht sich sein eigenes ziel
und ist das ziel weit, dann sieht es nicht viel.

lineares denken will von allem sich trennen,
will die zusammenhänge des seins nicht erkennen.
lineares denken sorgt stehts für sich allein
und läßt sich auch nicht auf gemeinsamkeit ein .

linerares denken schließt gemeinsamkeit aus
und hält sich damit auch aus dem leben heraus .
denn gemeinsam heißt : mit anderen teilen,
inmitten der lebensgemeinschaft verweilen.

die höchste form des lebens, die vollendung pur
ist noch immer die gemeinschaft unserer natur.
gemeinschaft bedeutet im ausgleich zu stehen,
den wert anderer gleich – dem eigenen – zu sehen.

sie bezieht alle tiere und pflanzen mit ein
doch der gemeinschaft bedeutung
man dann erst sieht ,
wenn man sie auf die vier elente bezieht.

denn nur wenn die elemente
im ausgleich stehn,
kann auch auf dauer
gesundes leben bestehn.

so zeigt sich, daß eines das andere bedingt
und so die fähigkeit auch zur entwicklung bringt.
ausgrenzung aus dieser gemeinschaft bedeutet,
daß man den eigenen untergang einläutet.

da das lineare denken dies alles nicht sieht ,
weil es sein ziel nur auf sich selbst bezieht,
schafft sich damit ein retourengefängnis
und bringt so das eigene sein in bedrängnis.

© Chr.v.M.

Bild von kalhh auf Pixabay

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und immer weiter….

Bild von tjg_3d auf Pixabay

G edanken, Schranken,
Mauern, Bäume,
himmelhohe Drahteszäune –

Flieger, Krieger,
Gauner, Schränker,
gnadenlose Abzockbänker –

Kritiker, Politiker,
Naturzerstörer, Weltvergifter,
scheinheilige Umweltstifter –

alle schwören tausend Eide,
und wie Viecher auf der Weide
führen sie die Menschen dann
an die nächste Schlachtbank ran.

Opfers Blut fließet in Strömen –
niemand ist, der sich tät schämen
und alle künden stolzgeschwellt,
dass sie die Retter uns’rer Welt.

Sie zeigen frank die blut’gen Hände,
errichten frei erneute Wände,
bomben weiter Kinder tot
und färben damit Erde rot.

©ee

Menschsein verpflichtet….

Menschsein verpflichtet….

I n allen Welten gleiches Spiel –
die Gier treibt Mensch zu Unmensch’ Tun
die Macht ist ständig nur das Ziel
lässt Folters Geister niemals ruh’n …

Widerstand . . .

Dein Gesicht hat tausend Wunden
doch Augen in denen Lächeln steht –
dein ganzer Körper ist geschunden
doch aus der Seele Güte weht.

Man hat dich nächtelang gefoltert,
doch in dein Inneres kam man nicht –
man hat geschrie’n und laut gepoltert
und nahm dir deines Lebens Licht.

Die Ketten ließen tiefe Male,
sie zogen grausam rote Spur –
du sahst nur Köpfe – blanke kahle,
die dich bedrängt in einer Tour.

Du wurdest stumm gegen alles Leiden,
gefühllos gegen die eigene Qual –
tat’st deinen Schmerz in Schreie kleiden,
man ließ dir keine andere Wahl.

Die Zeit hat ihr Gesicht gewandelt,
die Folterer tragen neues Kleid –
mit neuen Mächten angebandelt,
zu alten Taten stets bereit.

© ee

Des Teufels Fratze

Grüner wird Chef-Lobbyist für „Bayers“ Glyphosat

.

Des Teufels Fratze

i st sie nun Grün oder
Schwarz oder Rot,
oder ist sie Blau/Gelb
und schlägt die Freiheit halbtot?

Mit ‘nem Turnschuhminister
dereinst die Misere begann –
jetzt steht einer von ihnen
im Glyphosat seinen Mann.

Der Knüppel der Geldgier
trägt all ihre Farben
und sie schwingen ihn heftig
weil sie ohn’ ihn zu schwingen

fürchterlich darben …

sie erheben die Lüge zum Lebensgesetz
und tummeln sich lustig in der Unwahrheit Suhle –
erklären das Wahr der Natur zum Geschwätz
und füllen damit ihre jauchige Kuhle.

In der sie dann baden und mit Lust herumwühlen –

bezeichnend Gestank als Atem beflügelnd –
auch wenn sie nur sitzen
zwischen den Stühlen
um mit zwei Eisen im Feuer

die Wahrheit wegbügelnd …

©ee
ewaldeden2019-05-15

Bild von Momentmal auf Pixabay

thanks