Hilflos . . . ?

Hilflos . . . ?

D ie Erde bebt und kracht und zittert
zerstöret jedes Menschenwerk
was er gebaut, das bricht und splittert
gegen sowas ist der Mensch ein Zwerg

Viele vieltausend Menschenkinder
verlieren alles bis auf’s Leben
selbst Millionen heiliger Rinder
können keine Hilfe geben

Zur gleichen Zeit – an andrer Stelle
werden Kühe durch den Herd gejagt
eine Riesentiermordwelle
weil Wirtschaft ökonomiegeplagt

Viele namenlose Kinder
nirgendwo steht ihre Zahl
haben keine Essensfinder
sterben täglich Hungers Qual

Wir haben doch nur eine Welt
könnt’ man sie nicht umrunden
und da die Güte niederfällt
wo Elend man gefunden.

©ee

Foto dank https://pixabay.com/de/

meine BUCHEMPFEHLUNGEN :

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Eine Vision …

Eine Vision …

oder des Teufels lange Nase

Ob da wohl noch jemand ist auf dem Globus der so recht begreift was da weltenweit zur Stunde abgeht mit Corona und so?

Ich muß es eingestehen – ich mit mit meinem kleinen Denkapparat begreife es nicht – nicht von vorn und nicht von hinten.

Förmlich im Minutentakt erscheinen auf allen Kanälen der häuslichen Fernsehgeräte, der Smartphones und der sonstigen technischen Errungenschaften neue, andere und bis zu dem Moment ihres Auftauchen den Menschen im Lande bisher unbekannte Gestalten, um irgendwelche Vermutungen ihrerseits oder noch häufiger Ihr fundiertes Nichtwissen in die Welt zu schnauben und zu pusten.

Mein Großvater hatte zu seiner Zeit bereits erkannt, dass diejenigen, die über uns in den Regierungen und Institutionen in der Regel mit Klauen und Zähnen ihre Positionen verteidigen, irgend welche Erforder- bwz. Geschehnisse den einfachen Menschen plausibel zu erklären nicht imstande sind, dass sie es entweder nicht wollen, nicht können oder, dass sie es auf irgendjemandes Weisung hin, gar nicht dürfen.

Um das alles zu kaschieren jagen sie dann einfach „de griese Katt, wie Opa es benannte – schwadenweise Nebel übers Land, so dass die Bürger nichts mehr wahrnehmen, nichts mehr sehen können.

Die oftmals selbsternannten oder auch sogenannten „Experten“ die plötzlich und fast überfallartig aus dem Schlagschatten der Reihen der Großkopfigen auftauchen schwadronieren dann  in der Regel eine Menge Worte und Sätze in das gleißende Licht der Studiolampen, aber wirklich etwas erklären tun sie auch nicht.

Manchmal denke ich, was wohl wäre wenn ich in der Frühe vom Schlafe erwachen würde, und es wäre wieder so wie es vor Corona war … und aus irgendeiner dunklen Ecke würde uns der Teufel mit einem Grinsen zwischen den Hörnern eine lange Nase drehen … und offenbaren dass er alles nur inszeniert hätte um uns in Angst und Schrecken zu versetzen, um uns zu zeigen dass er noch da wäre …

©ee

ewaldeden2020-03-16

Eden meent …

Ov dor woll noch well is up de Eer, de so recht begript wat dor weltenwiet up Stünns ovgeit mit Corona ov so? Ikk mit mien lütten Brägen mutt mi ingestoahn – ikk begriep dat nich – nich van vörn un ok nich van achtern. Aal Minüt düken in de Billerkist van Tellewischen neeä, anner bit to de Momang de Minschen in d‘ Land unbekennte Gesichten up üm wat van Vermoden ov bäter van hör Nichweeten in de Gägend to schnuven un to pusten.

Mien Opa sää all jümmers dat de, de boaven us in d‘ Regeern un Institutschonen hukeln, irgendeen Belangen de eenfach Minschen in d‘ Land nich verkloaren köänt, ov ok woll nich willt ov villicht ok nich dürsen, denn joagen see eenfach de griese Katt dör de Gägend, un de Lüü köänt tomoal niks mehr kieken.

De „Fachlüü“ de dor tomoal ut de Schka van de Riech van Grodkoppigen updüken röädeln tomeist een heel büld Worden in de Lücht van de Studioluchten, oaber verkloaren doon see ok rein ganniks.

Mennichmoal denk ikk so bi mi, wat woll is, wenneer ikk mörgen froo upwoak un allens is wedder su as dat oahn Corona west is – un ut irgendeen Hörn dreit us denn een Düvel mit Hörns een langen Nöäs … un verkloart us dat he us doch blods ähm düchdich in d‘ Trillern joagen wullt har üm to wiesen dat he noch dor is …©ee

ewaldeden2020-03-15

Nicht mehr Herr der Lage …

Nicht mehr Herr der Lage …

Grenzenlos führerlos …
Unbekümmert stellt man bloß
dass die EU ‘ne Farce ist,
die nichts erzeuget ausser Mist.

Einzig drucken Bankesnoten
kann sie besser noch als Kühe koten.
Gebt der EU eins auf die Nase
damit sie platzt die schillernd‘ Blase –

besinnt euch wieder eures Können,
laßt Fachleut‘ wieder an den Start.
Gewinnet einfach wieder Rennen,
wie es seit Alters deutsche Art.

Denn ob des Brüss‘ler Machtgeplänkel –
und allgemein Verarscherei –
haut Erdogan sich auf die Schenkel,
erfreut dass er erneut dabei.

Reicht euch ja nicht mehr die Hände –
weil, so steckt Jeder Jeden an –
errichtet um euch hohe Wände
und fügt euch Kapitales Bann

Wenn „Brüssel“ sagt, das dürft ihr nicht –
ihr dürft nicht dies und das herstellen
dann löscht man hier des Geistes Licht
auch wenn man kriegt die Pimpernellen.

© ee

ewaldeden2020-03-04

das „Scholzsche Polster“

50 Milliarden €uronen Steuerüberschuß –

das „Scholzsche Polster“

Man sieht ‘ne Riesenschere klaffen,
sieht Geldverteil‘n mit ungleich Waffen –
wer viel schon hat bekommt was drauf,
so ist nun mal des Lebens Lauf.

Der eine sammelt Flaschenpfand,
der and‘re schlemmt sich durch das Land –
die einen fahr‘n in Protzkarossen,
die and‘ren laufen sich blut‘ge Flossen.

Wer viel hat dem ist nicht geheuer
beim Denken an Vermögenssteuer.
Wer nichts hat dem ist es egal,
denn er hat eh ja keine Wahl.

Da wird ohn‘ Zögern von ganz oben
in falsche Hintern Geld verschoben,
weil die Cliquen die entscheiden
ja nie unter Verlustängst‘ leiden.

Sie tummeln sich in Einkommenshöhen
die verschonet sind von Beitragsflöhen.
Sie brauchen nicht ihr Alter sichern,
sind teuflisch ‘drob auch oft am kichern.

Ihr Lachmuskel kriegt Muskelkater,
da braucht es dann Extern-Berater –
vergrößert damit Zahl der Köpfe,
die gefüttert werden aus Staates Töpfe.

Die Masse Volk sollte mal denken
und sich selbst die Gelder schenken –
schnell wär die Not dann fortgejagt
die
heut‘ die Mensch‘ im Lande plagt.

©ee

ewaldeden2020-02-27

Zur Zeit goldene Zeiten für die Waffenindustrie

Zur Zeit goldene Zeiten

für die Waffenindustrie.

Erntedank für Waffens Schmieden
dank’ weltumspannend’ blutig Frieden.
Wenn Frieden färbt die Wüsten rot
der Waffenschmied hat keine Not.

Strategen Blut und Wasser schwitzen
an Weltenmachts Regierungsspitzen,
wo wohl noch was zu kürzen sei
für der Waffen Vielerlei.

Ständig fällt ihnen Neues ein
wo sie noch was streichen können –
für der Mächt’gen Schweinerei’n
um es mal beim Nam’n zu nennen.

Nichts ist ihnen schützenswert –
ausser Waffenschmiedens Herd.
Darin muß das Feuer gluten –
und darum muß die Erd’ halt bluten.

Die Hauptsache die Kasse klingelt,
wenn Schlange sich um Opfer ringelt.

©ee

ewaldeden2014-10-21

nicht zu erfassen.

windgefüttert
der atem des herbstes
schub bereit für alle ängste
wo sind die verträumten
kosewörter für heimat geblieben

schimpftiraden zwischen
fallengelassenenen hoffnungen
vor empfindlichem mißverstehen
nicht zu erfassen
diese not hier, dieses elend

ihre und unsere
traurigkeit
und bis der schnee
auf die felder fällt
ist es nicht weit

nebelgedrungen
setzt sich der tag
mit mir
hilflos erstarrt
auf das land.

© Chr.v.M.

Bild von Caro Sodar auf Pixabay

Hurra USA …

tödliche Freundschaft, giftiger Segen

G ift und Gas aus USA,
in aller Form, mit aller Segen,
war DAS nicht schon öfter da
von Vietnam bis Esterwegen?

Das Bild des brennend’ Kindelein –
als Overtür’ zu Dresdens Flammen –
auf Asiens Strassen ganz allein,
die Amis drob in Freude schwammen.

Es sollt’ doch Schandtun offenbaren
und uns vor neuem Fehl bewahren.
Jetzt wollen sie mit List und Tücken
ins schändlich Fracking-Gas uns drücken.

Und da sind sich dann alle eins –
ob Demokrat, ob Repub’kaner –
von jedem tönt’s „Ist alles mein’s“,
wie einst beim Morden der Indianer.

Drum schaut dem scheinbar „guten Nachbarn“
ruhig tiefer in den Schlund hinein –
denn es sind Teufels rege Nachfahr’n,
und werden es auch künftig sein.

© ee

ewaldeden2019-08-08

Lineares DENKEN

L ineares DENKEN

das lineares denken, heißt nichts zu sehen,
an allem rechts und links vorrüber zu gehen .
lineares denken sucht sich sein eigenes ziel
und ist das ziel weit, dann sieht es nicht viel.

lineares denken will von allem sich trennen,
will die zusammenhänge des seins nicht erkennen.
lineares denken sorgt stehts für sich allein
und läßt sich auch nicht auf gemeinsamkeit ein .

linerares denken schließt gemeinsamkeit aus
und hält sich damit auch aus dem leben heraus .
denn gemeinsam heißt : mit anderen teilen,
inmitten der lebensgemeinschaft verweilen.

die höchste form des lebens, die vollendung pur
ist noch immer die gemeinschaft unserer natur.
gemeinschaft bedeutet im ausgleich zu stehen,
den wert anderer gleich – dem eigenen – zu sehen.

sie bezieht alle tiere und pflanzen mit ein
doch der gemeinschaft bedeutung
man dann erst sieht ,
wenn man sie auf die vier elente bezieht.

denn nur wenn die elemente
im ausgleich stehn,
kann auch auf dauer
gesundes leben bestehn.

so zeigt sich, daß eines das andere bedingt
und so die fähigkeit auch zur entwicklung bringt.
ausgrenzung aus dieser gemeinschaft bedeutet,
daß man den eigenen untergang einläutet.

da das lineare denken dies alles nicht sieht ,
weil es sein ziel nur auf sich selbst bezieht,
schafft sich damit ein retourengefängnis
und bringt so das eigene sein in bedrängnis.

© Chr.v.M.

Bild von kalhh auf Pixabay

https://christinvonmargenburg.blog/tages-splitter/lichtblicke/

und immer weiter….

Bild von tjg_3d auf Pixabay

G edanken, Schranken,
Mauern, Bäume,
himmelhohe Drahteszäune –

Flieger, Krieger,
Gauner, Schränker,
gnadenlose Abzockbänker –

Kritiker, Politiker,
Naturzerstörer, Weltvergifter,
scheinheilige Umweltstifter –

alle schwören tausend Eide,
und wie Viecher auf der Weide
führen sie die Menschen dann
an die nächste Schlachtbank ran.

Opfers Blut fließet in Strömen –
niemand ist, der sich tät schämen
und alle künden stolzgeschwellt,
dass sie die Retter uns’rer Welt.

Sie zeigen frank die blut’gen Hände,
errichten frei erneute Wände,
bomben weiter Kinder tot
und färben damit Erde rot.

©ee