mein Himmel Du

mein Himmel Du

leutende Farben liegen rosa
auf meiner Wange
eingetaucht träume ich sehend
in dein unendlich tiefes blau.

frei im fliegen losgelöst von meiner Erde
durchnässt vom plötzlichen Schauer,
gekühlt von den Wolken
liebe ich diese Weiten die du mir zaubert.

kleine Einblicke in unsere Traumwelt .
glühende Geckos senkrecht gestartet
auf hellen Schattenrändern
dienernde Palmen fächern Kühle,

drehen sich lautlos mit den Stunden
dazwischen klopft dein Herz auf meiner Brust
tief versunken im Kuss Geliebter ,
bleibe
mir

du bist mein Himmel
mein unendlicher Horizont hinter den Bergen
du jagst mit mir nach dem Mondschein am Tag
und füllst den Schatten der Dunkelheit mit deinem Licht –

im Sternenglühen
fangen wir den Wind
um mit seinem Atem zu fliegen
er bürstet uns die Vergangenheit aus den erhitzten Gesichtern.

Flugfeder an Samtdecke geknüpft
mit dir schweben durch den Ventilator
an einen kühlen Platz weit hinten im Schatten
der uralt Kastanie in unserem Balsamgarten

und werde immer dort warten
leise
versunken ..

Christin.

© Chr.v.M.

gefällt…

Hier liegen sie nun von Mensch gefällt
das Leben hat man ihnen genommen
hat nicht eins und eins zusammengezählt
ist einfach übereingekommen

sie müssen weg die stolzen Bäume
was sollen wir mit ihrem satten Grün
sie beengen nur unsere Lebensräume
und sind sie noch so gut gedieh’n

gedacht gesagt getan beschlossen
da ist der Kreis sich ganz schnell einig
bei so was da wird schnellgeschossen
da wird die Flinte schon mal gleunig

denn sonst hat sie oft Ladehemmung
wenn es ums bewahren geht
da streitet man um die Benennung
und ob Anfang vor dem Ende steht

da schlägt man sich um Nebensachen
da wird ein Furz zum Gegenstand
da könnt’ man öfter drüber lachen
wär’s nicht so schädlich für das Land

©ee

Empfinden . . .

Empfinden . . .

Liebe öffnet viele Türen –
Liebe ist der Herzen Macht,
Liebe die kann Liebe spüren –
Liebe selbst im dunkeln lacht.

Herzen können Tränen weinen –
unsichtbar und brennendheiß,
Herzen könn’n wie Engel scheinen –
strahlendhell und wolkenweiß.

Tränen sind der Seele Bäche –
spülen Schmerz und Kummer fort,
Tränen glätten rauhe Fläche –
egal auch wo, an welchem Ort.

Lächeln ist wie lindes Wehen –
kühlt die Trauer im Gesicht,
Lächeln läßt ein Bild enstehen –
strahlend gelb – wie Sonnenlicht.

Gesichter sind der Seele Spiegel –
drücken nichts und vieles aus,
Gesichter sind der Wesen Siegel –
ein Namensschild am Körperhaus.

©ee

Hilflos . . . ?

Hilflos . . . ?

D ie Erde bebt und kracht und zittert
zerstöret jedes Menschenwerk
was er gebaut, das bricht und splittert
gegen sowas ist der Mensch ein Zwerg

Viele vieltausend Menschenkinder
verlieren alles bis auf’s Leben
selbst Millionen heiliger Rinder
können keine Hilfe geben

Zur gleichen Zeit – an andrer Stelle
werden Kühe durch den Herd gejagt
eine Riesentiermordwelle
weil Wirtschaft ökonomiegeplagt

Viele namenlose Kinder
nirgendwo steht ihre Zahl
haben keine Essensfinder
sterben täglich Hungers Qual

Wir haben doch nur eine Welt
könnt’ man sie nicht umrunden
und da die Güte niederfällt
wo Elend man gefunden.

©ee

Foto dank https://pixabay.com/de/

meine BUCHEMPFEHLUNGEN :

https://christinvonmargenburg.blog/ueber/ unsere Bücher.

https://christinvonmargenburg.blog/ueber/bereits-veroeffentlicht/

DENKoperationen :

Photo by Pixabay on Pexels.com thanks

DENKoperationen :

Man könnte doch einmal darüber nachDENKEN,
ob ein geDANKE ohne beDENKEN
beim umDENKEN beDENKENlos DENKwürdig wird,
oder beDENKlich  abgleitet.

© Chr.v.M.

der GEDANKE :

G eheim bis er über den mund ausbricht
E infall in allen köpfen vorbereitet
D urchdacht unter vernunft gespeichert
A nsichtssache sortiert als meinung
N achgeschobene idee
K ristallklare wahrnehmungskraft
E rinnerung und Spiegelbild des Lebens.

© Chr.v.M.

Wortspielerei

Wir eilen durch’s Leben….

Bild von Carola68 auf Pixabay

Wir eilen durch’s Leben….
ohn’ Rasten und Ruh’n,
als hätten wir ausser Hasten
nichts and’res zu tun.

Wir seh’n nicht die Schätze die uns begleiten –
wir seh’n nur Gewetze und endloses Streiten.
Endloses streiten um Macht und um Geld,
als w
är es das einzige Gut in der Welt.

Man scheut dabei nicht blutige Hände –
kein Opfer zu groß für die geldige Gier –
es können nicht hindern selbst himmelhoch Wände
das gnadenlos mordende Menschengetier.

Sie benennen sich selbst als selbstlose Retter
die abwenden wollen jeglich’ Gefahr,
dabei sind sie nur schlagende Ungewetter,
die schlimmer noch wüten
als es je zuvor war.

Die Schneisen die sie in die Welten geschlagen
mit flammendem Schwert
und mit blitzendem Tod
die werden lang’ zeugen von unmenschlich Plagen
und darbendem Leben in bitterster Not.

Und über allem wehen die Zeichen,
die künden sollen von friedvollem Sein –
doch kennen die, die sie führen
kein Herzerweichen,
weil ihre Seelen so hart wie verkarsteter Stein.

© ee

Grosse Worte …

Grosse Worte …

Großer Worte heller Glanz
das ist oft Truges Schein
bau deinem Fühlen eine Schanz
schon verblasst er von allein

wenn er das Kleid gewechselt hat
erscheint als bunter Gasballon
dann piekse ihn nur mal ganz zart
die Luft entweicht mit lautem Ton

dich störts nicht dieses rumgetöse
du lässt ihn platzen diesen Wicht
du bist ihm nicht mal richtig böse
für diesen unsensiblen Knall

lässt ihn allein in dem Gekröse
bleibst hinter deinem festen Wall.

© ee