im weiteren…

im weiteren…

  

was für ein glück

d as die giftbomben
andere trafen
das zeitungseilmeldungen
morgen verblichen sind

was für ein glück

das die gleichgültigkeit
kleine ohren hat
sie hörte sich das gewissen an
und bleibt taub

was für ein glück

im weiteren
das der zeitfinger
über alles wegstreicht
als gäbe es uns nicht.

was für ein glück….

© Chr.v.M.

Zur Gegenwart :

Ein FÜR im Begegnen

Genau Gegenüber
die ungenaue Gegenfrage
in der Gegenerklärung.

unter der Gegenrede
generell ein Gegensatz
zur Gegenseite.

zum Gegenmittel
den Gegenstoß
welch Gegenschlag !

darum Gegenwehr
mit DAGegenworten
die Gegenmaßnahmen :

ohne Gegenstimme
keine Gegenwirkung.
also immer Gegeneinander ?

in der Gegenklage
die Gegenforderung
ohne Gegendruck

nicht Gegeneinander
denn ohne Gegenangriffe
kein GEGNER.

© Chr.v.M.

Hurra USA …

tödliche Freundschaft, giftiger Segen

G ift und Gas aus USA,
in aller Form, mit aller Segen,
war DAS nicht schon öfter da
von Vietnam bis Esterwegen?

Das Bild des brennend’ Kindelein –
als Overtür’ zu Dresdens Flammen –
auf Asiens Strassen ganz allein,
die Amis drob in Freude schwammen.

Es sollt’ doch Schandtun offenbaren
und uns vor neuem Fehl bewahren.
Jetzt wollen sie mit List und Tücken
ins schändlich Fracking-Gas uns drücken.

Und da sind sich dann alle eins –
ob Demokrat, ob Repub’kaner –
von jedem tönt’s „Ist alles mein’s“,
wie einst beim Morden der Indianer.

Drum schaut dem scheinbar „guten Nachbarn“
ruhig tiefer in den Schlund hinein –
denn es sind Teufels rege Nachfahr’n,
und werden es auch künftig sein.

© ee

ewaldeden2019-08-08

Lineares DENKEN

L ineares DENKEN

das lineares denken, heißt nichts zu sehen,
an allem rechts und links vorrüber zu gehen .
lineares denken sucht sich sein eigenes ziel
und ist das ziel weit, dann sieht es nicht viel.

lineares denken will von allem sich trennen,
will die zusammenhänge des seins nicht erkennen.
lineares denken sorgt stehts für sich allein
und läßt sich auch nicht auf gemeinsamkeit ein .

linerares denken schließt gemeinsamkeit aus
und hält sich damit auch aus dem leben heraus .
denn gemeinsam heißt : mit anderen teilen,
inmitten der lebensgemeinschaft verweilen.

die höchste form des lebens, die vollendung pur
ist noch immer die gemeinschaft unserer natur.
gemeinschaft bedeutet im ausgleich zu stehen,
den wert anderer gleich – dem eigenen – zu sehen.

sie bezieht alle tiere und pflanzen mit ein
doch der gemeinschaft bedeutung
man dann erst sieht ,
wenn man sie auf die vier elente bezieht.

denn nur wenn die elemente
im ausgleich stehn,
kann auch auf dauer
gesundes leben bestehn.

so zeigt sich, daß eines das andere bedingt
und so die fähigkeit auch zur entwicklung bringt.
ausgrenzung aus dieser gemeinschaft bedeutet,
daß man den eigenen untergang einläutet.

da das lineare denken dies alles nicht sieht ,
weil es sein ziel nur auf sich selbst bezieht,
schafft sich damit ein retourengefängnis
und bringt so das eigene sein in bedrängnis.

© Chr.v.M.

Bild von kalhh auf Pixabay

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Am Anfang

Am Anfang

A m anfang ,
da gab es nur ein wort.
es war bei gottes geist
in sicherem hort
wir kennen es noch,
das wort heißt magie
und lebte fort in märchen und phantasie.

es heißt, sie haben damit
die erde bestellt.
sie wurden söhne der sonne
und götter genannt,
auch kinder des himmels
in manchem land.

man sprach von asgart, olymp
und dem dach der welt,
dem reich der mitte,
dem himmelszelt
sie trugen das wort,
doch sie waren zu schwach,
worauf das wort
in zwei teile zerbrach.

weiße und schwarze magie
es von nun an gab
die kraft des wortes
sank so herab.
so kam es zur erde
und mit ihm die welt
die gotteskinder
aus dem himmelszelt.

noch immer hatten sie
die macht auf der erde,
das wort magie, das große wort
– WERDE !
doch auch hier
mißbrauchten sie ihre macht
und haben sich so
um das paradies gebracht.

so wurden aus göttern
die menschen geboren
und bald hatten sie auch
die magie verloren.
mit ihren machtansprüchen
in dieser welt
haben sie die erde
zum fegefeuer bestellt .

ihre macht auch bald
zur gewalt degenerierte
und da gewalt sich auch heute
noch immer ausbreitet,
der mensch sich die erde
zur hölle bereitet.

© Chr.v.M.

Menschsein verpflichtet….

Menschsein verpflichtet….

I n allen Welten gleiches Spiel –
die Gier treibt Mensch zu Unmensch’ Tun
die Macht ist ständig nur das Ziel
lässt Folters Geister niemals ruh’n …

Widerstand . . .

Dein Gesicht hat tausend Wunden
doch Augen in denen Lächeln steht –
dein ganzer Körper ist geschunden
doch aus der Seele Güte weht.

Man hat dich nächtelang gefoltert,
doch in dein Inneres kam man nicht –
man hat geschrie’n und laut gepoltert
und nahm dir deines Lebens Licht.

Die Ketten ließen tiefe Male,
sie zogen grausam rote Spur –
du sahst nur Köpfe – blanke kahle,
die dich bedrängt in einer Tour.

Du wurdest stumm gegen alles Leiden,
gefühllos gegen die eigene Qual –
tat’st deinen Schmerz in Schreie kleiden,
man ließ dir keine andere Wahl.

Die Zeit hat ihr Gesicht gewandelt,
die Folterer tragen neues Kleid –
mit neuen Mächten angebandelt,
zu alten Taten stets bereit.

© ee