Abschied.

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Abschied.

S terben ist ein Abschied auf Zeit
sagt einfach nur Aufwiedersehen
denn irgendwann ist es soweit
auch Ihr werdet hinübergehen

Dann könnt auch Ihr begreifen
daß das was wir als Leben kennen
die Seelen in dem Himmelsreifen
es immer nur den Abschnitt nennen

Drum lebet Eurer Herzen Trauer
trauern gehört zum Glücklichsein
baut Euch nur keine Klagemauer
denn dann seid ihr bestimmt allein.

© ee

Den Trauernden in meiner Familie Danke lieber Freund. 

Er wird in unseren Herzen weiter leben…

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Weinet nicht um den Menschen
der von Euch gegangen
er hat das Tor
durch das wir Alle gehen muessen
nur eher durchschritten
dahinter gibt es keine Zeit
also
seht Ihr Euch schon heute wieder.© ee

Ein neues Beginnen.

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Ein neues Beginnen.

H alt nicht die schwarzen Wolken fest
die über deinem Fühlen steh’n
wenn du sie nicht fortzieh’n läßt
wird deine Trauer nie verweh’n

verharre nicht im Freud’ versagen
gib deinem Leben wieder Raum
lache wie einst in frohen Tagen
unter dem blühend’ Apfelbaum

schau nach der Sonne heller Strahlen
schau’ das Bunte des Leben
versteck’ dich nicht im gräulich fahlen
genieß den Saft der Reben

laß deine Seele wieder fliegen
in eines Menschen Herzen
laß die Gefühle nicht versiegen
fang’ wieder an zu scherzen

fang wieder an

du selbst zu sein

in Weltens gol’dnem Sonnenschein.

© ee

Eine flüsternde Seele…

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E ine flüsternde Seele
berührt ganz sacht deine Hände
sie möchte dir sagen
ich konnte nicht mehr


es schwanden die Wände
in leidvollen Tagen
da wo ich jetzt bin
ist alles nicht schwer


ich bin beständig in deiner Nähe
ich fühle dein Fühlen zu jeder Zeit
glaub’ mir daß ich von hier alles sehe
bin in jeder Stunde dir zu helfen bereit


fühle nicht Trauer
das du mich musstest lassen
weine nicht in sinnlosem Schmerz
lasse uns an die Erinnerung fassen


bewahr mir den Platz in deinem Herz
sei dankbar für gewesene Tage
sei fröhlich über geschenktes Glück
denn es gibt keinen Zweifel


es ist keine Frage
wir kehren gemeinsam
zum Ursprung zurück


da werden wir leben für ewige Zeiten
da werden wir bleiben so wie wir sind
da gibt es kein Hader
kein Zank und kein streiten


da ist jeder von uns des Allmächtigen
Kind.

© ee

sie wußten nicht…

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s ie wußten nicht
was Dich mit Ihnen verband

nun ist er fort
der Glanz in Deinen Augen
als Engel
schwebst Du über uns dahin

ich frag – ob wir zum Leben taugen
mir geht so vieles durch den Sinn

kann nicht mehr
Dich um guten Ratschlag bitten
kann nicht mehr rufen
hilf mir in der Not

vorbei die Zeit
wenn Deine Tränen litten
wenn Du besorgtest
uns das letzte Brot

und irgendwann
dann sehen wir uns wieder
ich weiß genau
Du wartest dort auf mich

dann sing’n wir wieder
unsere schönen Lieder
ich freu’ mich drauf
ganz still und inniglich.

© ee

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Abschiednehmen…

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A bschiednehmen – nur ganz leise
wie vom Leben wohl bestimmt
Abschiednehmen auf eine Weise
die nicht dem Tod die Würde nimmt

laß’ sie ihrer Wege ziehen
alle Seelen haben ein Ziel
unsere Zeit ist nur geliehen
das Hiersein immer nur ein Spiel

lasse Deine Trauer gleiten
in die Erinnerung hinein
denn auch Du wirst seh’n beizeiten
des Lebens neuen hellen Schein

© ee

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W einet nicht um den Menschen
der von Euch gegangen
er hat das Tor
durch das wir Alle einst gehen müssen
nur eher durchschritten
dahinter gibt es keine Zeit
also
seht Ihr Euch schon heute wieder.

© ee

Kein Zweifel . . .

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Kein Zweifel . . .

J edes Leben ist beschrieben –
fein säuberlich und abgestimmt,
egal auch, wo die Wurzeln liegen –
egal auch, wann der Herr es nimmt.

Die Schrift – sie ist für jeden kenntlich
wenn man sich nur die Mühe macht,
jedes Leben ist unendlich –
auch nach des Sterbens kurzer Nacht.

Der Lauf vom Werden zum Vergehen
ist eine Reise durch die Welt,
man muß jedoch den Sinn verstehen –
der Abschied dann viel leichter fällt.

Die Kerze die wir jetzt entzünden –
erleuchtet einer Seele Pfad,
dadurch mag sie nach Hause finden –
wenn auch nicht immer schnurgerad.

© ee

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Ade Mutter . . .

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Ade Mutter . . .

D ein Mutterherz
hat aufgehört zu schlagen
ich spürte
Deiner Hände letzten Druck


nun steh’ ich hier
beginne mich zu fragen
bevor ich weine
geb’ ich mir ‘nen Ruck

ich misse Deine Augen voller Güte
die nie gewollt
daß uns ein Leid geschah


die immer hofften
daß uns Gott behüte
die immer
waren für uns Kinder da

wie oft
hast Du in Deinen letzten Jahren
gesehnt Dich
nach der Kinder Hand


Du wußtest oft nichteinmal
wo Sie waren
sie wußten nicht
was Dich mit Ihnen verband

nun ist er fort
der Glanz in Deinen Augen
als Engel
schwebst Du über uns dahin


ich frag – ob wir zum Leben taugen
mir geht so vieles durch den Sinn

kann nicht mehr
Dich um guten Ratschlag bitten
kann nicht mehr rufen
hilf mir in der Not


vorbei die Zeit
wenn Deine Tränen litten
wenn Du besorgtest
uns das letzte Brot


und irgendwann
dann sehen wir uns wieder
ich weiß genau
Du wartest dort auf mich


dann sing’n wir wieder
unsere schönen Lieder

ich freu’ mich drauf
ganz still und inniglich.

© ee